Windenergietage Erfurt: Mitteldeutschland kann bei Erneuerbaren Energien Sprung nach vorn machen

Windstrom schaltet 40 Atomwerke ab / Foto: HB
Windstrom, die saubere Energiegewinnung / Foto: HB

„Die Bildung neuer Landesregierungen in Thüringen und Sachsen bietet die Chance, dass die Nutzung Erneuerbarer Energien in Mitteldeutschland einen Neustart erfährt.

Vor allem Sachsen aber auch Thüringen nahmen bisher nur unzureichend an der Energiewende teil und vergaben so Chancen für die regionale Wertschöpfung.

(WK-intern) – Wir sind zuversichtlich, dass es jetzt neue Impulse gerade für den Ausbau der preiswerten Windenergie an Land geben kann“, machte Jan Hinrich Glahr, Vizepräsident des Bundesverbandes WindEnergie, heute zur Eröffnung der Mitteldeutschen Windenergietage in Erfurt deutlich.

In Sachsen-Anhalt produzieren aktuell 2.548 Windkraftanlagen (4.170 Megawatt) sauberen Strom. Das Land liegt damit nach Niedersachsen und Brandenburg an der Spitze des Ausbaus der Windenergie. Der Freistaat Thüringen verfügt über 708 Anlagen mit einer Leistung von 1.057 Megawatt. Im Freistaat Sachsen sind es 856 Anlagen mit einer Leistung von 1.038 Megawatt. Beide Freistaaten bildeten bei den Neuinstallationen in der Vergangenheit das Schlusslicht in den neuen Bundesländern.

„Bürgerinnen und Bürger aber auch immer mehr Kommunen sind bereits stark in der Erzeugung von erneuerbarem Strom engagiert. Die Energiewende wird durch den Mittelstand getragen. Gerade angesichts der eher zurückhaltenden Entwicklung der vergangenen Jahre, gibt es in Thüringen und Sachsen noch erhebliche Möglichkeiten. Diese sollten in der neuen Legislaturperiode mutig ergriffen werden.“

PM: Der Bundesverband Windenergie e.V.

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