enercity-Kraftwerkspark erreicht vorzeitig Klima-Allianz-Ziele

KWLinden / Pressebild: enercity
KWLinden / Pressebild: enercity

Das Klima-Allianz-Ziel von enercity für Hannover war, bei seinen Erzeugungsanlagen bis zum Jahr 2020 eine CO2-Minderung von rund 700.000 Tonnen jährlich zu bewirken.

(WK-intern) – Dieses Ziel hat enercity bereits jetzt erreicht.

Ein Großteil der CO2-Minderung in Hannover geht damit auf das Konto von enercity. „Wir freuen uns, einen wesentlichen Beitrag dafür zu leisten, dass Hannover und unser Unternehmen klimafreundlicher wird“, sagt enercity-Vorstandsvorsitzender Michael Feist anlässlich des Erreichens der Zielmarke. „Dies wurde durch die konsequente Umsetzung umfangreicher Verbesserungsmaßnahmen im Rahmen der Klima-Allianz erreicht.“  

Der Löwenanteil geht auf die kontinuierlichen Effizienzverbesserungen im enercity-Kraftwerkspark zurück. Die Reduktion der spezifischen CO2-Emissionen in den Kraftwerken schlägt mit fast 400.000 Tonnen weniger CO2 zu Buche. Rund 100.000 Tonnen bewirkt das örtliche Fernwärmeausbauprogramm bisher. Gut 200.000 Tonnen CO2-Reduktion sind auf die dezentralen Energieerzeugungsanlagen der Contracting-Beteiligung zurückzuführen, die in großem Umfang bereits CO2-neutrale Brennstoffe wie Biogas oder Holz einsetzen. Diese auch im gesamten Bundesgebiet installierten Anlagen mindern zusätzlich weitere 150.000 Tonnen CO2, deren Effekte jedoch der Hannover-Klimabilanz nicht zugerechnet werden.

In den letzten Jahren investierte enercity stark in den Ausbau erneuerbarer Energieerzeugung. Zahlreiche Biomasse- und vermehrt auch Windkraftanlagen der Beteiligungsunternehmen produzieren inzwischen jährlich über 600 Millionen kWh erneuerbaren Strom, was rechnerisch mehr als zwei Dritteln des Stromverbrauchs unserer Tarifkunden im örtlichen Versorgungsgebiet entspricht.

Auf die Minderungspotenziale auf der Nachfrageseite zielt der enercity-Fonds proKlima ab, der durch seine 1998 begonnene Fördertätigkeit aktuell über 100.000 Tonnen CO2 mindert. Da diese Maßnahmen letztlich durch die Kunden umgesetzt werden, werden sie über den enercity-Beitrag hinaus in der Klimabilanz Hannovers wirksam.

Vor dem Hintergrund dieses sich anbahnenden Erfolgs hatte enercity bereits Anfang 2014 mit der Landeshauptstadt erweiterte Klimaschutzziele bis zum Jahr 2030 vereinbart. Diese wurden am 3. März 2014 gemeinsam mit Oberbürgermeister Stefan Schostok der Öffentlichkeit vorgestellt.

PM: enercity

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