Built-to-print-Anbieter Schütz Composites bietet Produktion von Rotorblättern an

Umfassende Leistungen: Forschung und Entwicklung, Modell- und Werkzeugbau, Rotorblattproduktion / Pressebild: Schütz Composites
Umfassende Leistungen: Forschung und Entwicklung, Modell- und Werkzeugbau, Rotorblattproduktion / Pressebild: Schütz Composites

Schütz Composites erstmalig auf der WindEnergy 2014

(WK-intern) – Der innovative Unternehmenszweig der weltweiten Schütz Gruppe nimmt an der internationalen Leitmesse in Hamburg teil  / Umfassendes Portfolio des Built-to-print-Anbieters: Eigener Werkzeug- und Modellbau s0wie Produktion von Rotorblättern

Selters/Siershahn – Zum ersten Mal beteiligt sich Schütz Composites, Unternehmenszweig der 1958 gegründeten und weltweit agierenden Schütz Gruppe, an der WindEnergy in Hamburg.

Basis für diesen neuen Fertigungszweig sind jahrzehntelange Erfahrungen im Sondermaschinen- und Werkzeugbau der international etablierten Bereiche Packaging Systems, Energy Systems und Industrial Services. Ganz entscheidend beigetragen hat auch die Herstellung von Leichtbaumaterialien und Faserverbundkomponenten unter der Marke Cormaster, die das Unternehmen seit den achtziger Jahren an die Luft- und Raumfahrtindustrie liefert, stets einhergehend mit eigener Forschung und konsequenter Weiterentwicklung. Weiteres Alleinstellungsmerkmal: Für alle Produktlinien entwickelt und baut Schütz die Betriebstechnik selbst. Anlagen, Maschinen, Formen, Produktionseinrichtungen – alles stammt aus einer Hand. Der Zugriff auf den eigenen, umfangreichen Maschinenpark ist permanent gewährleistet.

Schütz Composites setzt nun konsequent dieses über Jahrzehnte erlangte Know-how und die umfassenden technischen Möglichkeiten der Gruppe erfolgreich im Segment Windenergie ein. Mit dieser zukunftsorientierten Ausrichtung würdigt das Unternehmen nicht nur deren zentrale Rolle als Lösungsansatz zur Energiewende. Die Orientierung in Richtung Windkraft folgt zudem der traditionellen Maxime des Mutterkonzerns: Stets autonom, am Puls der Zeit und mit Rücksicht auf die Umwelt Innovationen am Technologiestandort Deutschland voranzutreiben.

Umfassende Leistungen: Forschung und Entwicklung, Modell- und Werkzeugbau, Rotorblattproduktion

Tätigkeitsspektrum und Produktportfolio von Schütz Composites fügen sich passgenau in das Ausstellungskonzept der internationalen Leitmesse ein: Es beinhaltet Forschung und Entwicklung, den Bau von Urmodellen, Formwerkzeugen und Prototypen sowie die konzerneigene Produktion von Rotorblättern für Windkraftanlagen in Siershahn im Westerwald. Ein Standort, der sich durch eine perfekt ausgebaute Infrastruktur für den Transport auf Straßen und auf Gleisen auszeichnet.

In enger Zusammenarbeit mit dem Kunden erarbeiten Ingenieure im ersten Schritt passende Lösungen für die gewünschten Anwendungsbereiche. Basierend auf eingereichten 3D-Geometrien wird die gewünschte Konstruktion dank einer speziellen 3D-CAD-Konstruktionssoftware umgesetzt. FEM-Analysen, rechnerische Nachweise, die Realisierung der Stahlkonstruktion im Schütz-eigenen Metallbau-Betrieb sowie Holz- und Kunststoffarbeiten gehören ebenfalls zum umfassenden Portfolio. In allen Feldern forscht das Schütz Composites Team zudem in Kooperation mit Universitäten und führenden Fachinstituten an der Optimierung von Produktionsprozessen und an Materialien der Zukunft.

Der Modellbau liefert die passende Lösung für die jeweilige Anwendung, die stets in enger Kooperation mit dem Kunden entsteht. Kurze Wege vom Modell- zum Werkzeugbau ermöglichen in all diesen Bereichen höchst effiziente Abläufe. Ein großer Vorteil ist die spanende Bearbeitung in einer Fünf-Achs-Fräszelle, die sich dank parallel arbeitender Portale auch für die Bearbeitung sehr großer Bauteile eignet. Derart große Konstruktionen werden von vornherein teilbar konzipiert und unter Einsatz von Laservermessung am endgültigen Standort ausgerichtet und verbunden.

Im Werkzeugbau werden Formwerkzeuge für unterschiedlichste Produkte hergestellt – für nur millimetergroße RTM- oder Spritzgussteile bis hin zum 70-Meter-Rotorblatt. Kleinere Maschinenbauteile entstehen aus Metall oder Kunststoff im Direct Tooling, Werkzeuge für Großbauteile aus Faserverbundmaterial. Zum Einsatz kommen Vakuum-Infusionstechnik, VAP-Technologie sowie Laserprojektionstechnik, die in Kombination mit dem eigenen Faserzuschnitt schnelles und präzises Arbeiten ermöglicht.

Eine Großfräszelle ermöglicht eine spanende Bearbeitung der Werkzeuge. Zentrierungen, Markierungen oder Positionierungshilfen werden so passgenau angebracht. Anwendung finden in diesem Prozess zudem moderne Dosieranlagen, versehen mit Inline-Entgasung und Techniken zur Überwachung von Mischungsverhältnissen. Geht es um die Beheizung von Werkzeugen, kann der Kunde bedarfsweise zwischen elektrischen oder wasserbeheizten Systemen wählen. Die hohe Fertigungstiefe in der gesamten Schütz Gruppe trägt auch hier dazu bei, Komponenten mit höchster Präzision in Eigenregie zu fertigen, die in allen Details dem Verwendungszweck entsprechen.

Für die Produktion von Rotorblättern ist Schütz Composites ebenfalls optimal ausgestattet – egal, ob für den Bau, die Handhabung oder für Nacharbeiten. Da Konstruktion und Herstellung der Zuschnitte für die Faserverarbeitung und die Hilfsmittel im eigenen Haus stattfinden, wird nach nur wenigen Revisionsständen das passende Kit fertiggestellt. Einer effizienten Rotorblattfertigung steht dann nichts mehr im Weg. Die Ausstattung hierfür umfasst hochwertige Misch- und Dosieranlagen für Laminier- und Klebeharze, Airless-Lackieranlagen sowie eigene Zuschnittskonstruktionen. Blattflansche für Prototypen und kleinere Serienproduktionen können äußerst flexibel auf dem Fünf-Achs-Bearbeitungszentrum ausgeführt werden. Für größere Serien steht ein schnelles und hochflexibles Bohrwerk für Anschlussdurchmesser bis 3500 Millimeter zur Verfügung. In der Blattproduktion werden modernste QM- und F&E-Ausrüstungen eingesetzt – unter anderem die Thermoanalyse von Kunststoffen, Lasermesstechnik und mechanische Materialprüfungsverfahren.

Built-to-print-Anbieter mit konzerneigenem technischem Support

Über allen Bereichen steht die Prozesssicherheit, die für einen internationalen Built-to-print-Anbieter mit maximalem Qualitätsanspruch unerlässlich ist: In Quality Gates prüft Schütz Composites Aushärtung, Vakuumdichtheit und Konturtreue mehrfach nach strengsten Standards.

PM:

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