Alstom setzt auf On- und Offshore-Windstromerzeugung

Offshore wind turbine Haliade 150-6MW Alstom
Offshore wind turbine Haliade 150-6MW Alstom / Pressebild: Alstom

Alstom setzt auf zukunftsweisende On- und Offshore-Technologien

(WK-intern) – Im Bereich der On- und Offshore Stromerzeugung und der Netzintegration der erneuerbaren Energien setzt Alstom auf den weiterhin dynamischen Markt, die langjährige Kompetenz in Schlüsseltechnologien sowie den Ausbau der erneuerbaren Energien.

Mit der HaliadeTM 150-6MW präsentiert Alstom auf der WindEnergy 2014 eine der derzeit größten Windenergieanlagen weltweit. Als Pionier in der effizienten Hochspannungsgleichstromübertragung (HGÜ) stellt Alstom die leistungsstarke Konverter-Technologie vor, die beim Großprojekt DolWin 3 zum Einsatz kommt.

„Alstom hat Antworten und Lösungen für die neuen Anforderungen und Herausforderungen des Marktes und damit können wir unsere Kunden zunehmend dabei unterstützen, einen „grünen“ Fußabdruck zu hinterlassen“, beschreibt Alf Henryk Wulf, Vorstandsvorsitzender der ALSTOM Deutschland AG, das Portfolio. Angesichts einer Zunahme der installierten Windenergieerzeugung weltweit von 17.400 MW auf 318.000 MW und in Deutschland von 6.100 MW auf 33.700 MW im Zeitraum der Jahre 2000 bis 2013 erwartet Alstom weiteres Wachstum im Windanlagenbau und in der Netzintegration der erneuerbaren Energien.

Mit den beiden Windkraftanlagen vom Typ ECO122 und HaliadeTM 150-6MW setzt Alstom technologische Meilensteine in der Stromerzeugung aus Windenergie. Die Onshore-Windkraftanlage ECO122 bietet in der neuen 3.0 MW-Ausführung einen um 6 Prozent höheren Ertrag als das 2.7 MW-Modell bei einem hohen Kapazitätsfaktor von bis zu 48 Prozent. Mit Blick auf Kosteneffizienz und Flexibilität beim Bau der kompletten Windkraftanlagen hat Alstom Partnerschaften mit den Turm-Spezialisten Max Bögl Wind und Freyssinet geschlossen.

Die HaliadeTM 150-6MW ist mit einem Rotordurchmesser von 150 Metern und einer Leistung von 6 MW eine der weltweit größten Windkraftanlagen. Sie ist mit der PURE TORQUE®-Technologie von Alstom zum Schutz des Generators ausgestattet und ist in der Lage, den Stromverbrauch von 5.000 Haushalten zu decken. Ihr Energieertrag ist um 15 Prozent höher als bei anderen Offshore-Windturbinen mit vergleichbarer Leistung. Alstom wird die drei ersten französischen Windparks vor der Atlantikküste mit 240 Haliade-Windturbinen mit einer Gesamtleistung von 1.400 MW ausrüsten. In den USA hat Alstom bereits den Auftrag erhalten, den ersten US-amerikanischen Windpark „Block Island“ an der Ostküste mit fünf Windturbinen des Typs Haliade auszurüsten, die ab 2016 den Strombedarf von 17.000 Haushalten decken werden.

Mit 50 Jahren Erfahrung auf dem Feld der Hochspannungsgleichstromübertragung (HGÜ) bietet Alstom heute Technologien mit bis zu +/-800 kV und einer Leistung von bis zu 7.200 MW an, die bereits in China und Indien zum Einsatz kommen. In Brasilien hat das Unternehmen die längste HGÜ-Verbindung über 2.400 Kilometer mit einer Leistung von 3.150 MW und 600 kV ausgerüstet. Das erste HGÜ-Offshore-Projekt erhielt Alstom als Generalunternehmer für den Aufbau der gesamten Versorgungsinfrastruktur des Windparks DolWin 3 in der Nordsee mit einer Leistung von 900 MW und +/-320 kV.

Darüber hinaus bietet Alstom eine netzbasierte Batteriespeicherlösung, MaxSineTM eStorage, an, die je nach Energiebedarf eine Erhöhung der Energieeffizienz sowie einen Ausgleich des Energieflusses in Echtzeit ermöglicht. Jedes Modul ist an eine Batterie von bis zu 2 MW angeschlossen, mit zusätzlichen Modulen kann eine Speicherkapazität von 12 MW erreicht werden.

Einen Meilenstein auf dem Weg zum „Super Grid“ zur effektiven Integration erneuerbarer Energien und zum Ermöglichen des grenzüberschreitenden Energiehandels stellt der neue Gleichstrom-Leistungsschutzschalter dar, den Alstom im Rahmen des europäischen Programms TWENTIES entwickelt hat. Dabei gelang es, mit dem Prototypen unter realen Bedingungen des HGÜ-Netzbetriebs einen Gleichstrom von 5.200 Ampere bei 160 kV in weniger als 5,5 Millisekunden abzuschalten.

Eine umweltverträgliche Alternative zum Treibhausgas SF6, das vielfach in Hochspannungsgeräten verwendet wird, bietet Alstom mit g3 – „green gas for grid“ – das als Isolationsgas einen um 98 Prozent geringeren Beitrag zur globalen Erwärmung leistet. Erst kürzlich schloss Alstom eine Partnerschaft mit dem französischen Übertragungsnetzbetreiber RTE für ein Pilotprojekt. Ab Mitte 2015 soll g3 auf dem Markt verfügbar sein.

PM: Alstom

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