Betrieblicher Winterdienst – was gilt es zu beachten

(WK-interne Info) – Kaum bedecken im Winter Schnee und Eis das Betriebsgelände oder die angrenzenden Fußgängerwege schon steigen die Gefahren rapide an. Denn nicht nur, dass Schnee und Eis die betrieblichen Abläufe massiv beeinflussen können, fehlender Winterdienst kann auch zu massiven Schadenersatzforderungen durch geschädigte Personen führen. Dementsprechend wichtig ist es, sich bereits vor dem Wintereinbruch über die Art und Weise Gedanken zu machen, wie man den eigenen, betrieblichen Winterdienst organisiert.

Winterdienst in Eigenregie oder professionell
Grundsätzlich gibt es auch für Unternehmer zwei verschiedene Lösungsansätze. Zum einen kann man einen professionellen Dienstleister mit dem Winterdienst beauftragen, zum anderen natürlich den Winterdienst auch von den Mitarbeitern des eigenen Betriebes erledigen lassen. Während man bei einem professionellen Winterdienst nur die Rahmenbedingungen aushandeln muss, dafür aber auch gutes Geld bezahlt, muss man für einen betrieblichen Winterdienst aus eigener Hand die Anschaffungen von Werkzeugen und Hilfsmitteln für diesen Winterdienst ebenfalls mit einberechnen. Die Vor- und Nachteile liegen dementsprechend nicht im finanziellen Bereich, sondern oftmals in der höheren Flexibilität, wenn man den Dienst selber übernimmt, bzw. von den eigenen Mitarbeitern übernehmen lässt. Weitere Informationen hierzu finden Sie zum Beispiel im Blog von SETON, wo ein kostenloser Leitfaden zum betrieblichen Winterdienst für Sie heruntergeladen werden kann.

Foto: Mario De Mattia

Worauf muss bei einem solchen Winterdienst geachtet werden.
Bei einem betrieblichen Winterdienst, der an externe Dienstleister abgegeben wird, muss bereits im Vorfeld deren Tätigkeit und Arbeitszeiten genau definiert werden. Es muss festgelegt werden, dass sowohl der Weg zur Firma, als auch das genutzte Firmengelände und alle öffentlichen Wege für die das Unternehmen verantwortlich ist, regelmäßig und entsprechend gut betreut werden. Dies bedeutet nicht nur, dass die Wege frei von Schnee gehalten werden müssen, sondern auch, dass zum Beispiel Streuarbeiten bei entsprechender Witterung rechtzeitig durchgeführt werden müssen.

Winterdienst aus dem eigenen Haus – Vorbereitung nötig
Auch wenn Sie selber den eigenen betrieblichen Winterdienst organisieren wollen müssen einige Punkte beachtet werden. Im Vorfeld müssen Sie nämlich nicht nur die benötigten Werkzeuge und Streumittel organisieren, sondern auch den Arbeits- und Zeitbedarf für den Winterdienst kalkulieren, für diesen gegebenenfalls Schichtarbeit einführen und natürlich die anfallenden Sonderstunden bezahlen. Ob ein solcher Schritt Sinn macht hängt dabei vor allem von der Größe des Unternehmens und der zu betreuenden Fläche ab.

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