Geprüfte On- und Offshore-Brandschutz-Systeme für die Windenergie-Branche

Brandmelder- und Löschsteuerzentrale FMZ 5000 mod 12 / Pressebild: Minimax
Brandmelder- und Löschsteuerzentrale FMZ 5000 mod 12 / Pressebild: Minimax

WindEnergy Hamburg 2014 – Minimax in Halle 3, Stand E22

Seit mehr als 110 Jahren setzen Brandschutz-Technologien aus dem Hause Minimax Maßstäbe in unterschiedlichen Branchen.

(WK-intern) – Zuverlässiger Brandschutz für die Windenergiebranche ist seit mehr als 16 Jahren der Fokus des Minimax Competence Centers (CC) Wind / Special Hazard.

Die lösungsorientierte Forschungs- und Entwicklungsarbeit sorgt für stetige Verbesserungen der On- und Offshore-Brandschutz-Systeme – zu erleben während der WindEnergy Hamburg in Halle 3, Stand E22.

Bad Oldesloe / Hamburg – Passgenaue Lösungen für jede Brandschutz-Herausforderung der Windenergie sind das Spezialgebiet des Minimax CCs Wind / Special Hazard. Diese entstehen durch das intelligente Zusammenwirken innovativer Technologien aus den Segmenten Brandmelde-, Brandbekämpfungs- und Brandvermeidungsanlagen sowie Gefahrenmanagement-Systeme. Die besondere Leistung liegt dabei im Engineering und Projektmanagement der Brandschutzanlagen, dem gewissenhaften Anlagenbau und zuverlässigem Service.

Auf dem Messestand der WindEnergy in Hamburg vom 23.- 26. September 2014 zeigt Minimax die effizientesten Brandschutz-Komponenten für Windenergieanlagen: Eine frühe Branderkennung und damit die Einleitung eines rechtzeitigen Löschprozesses bilden das Zentrum eines zuverlässigen Brandschutzes. Dafür sorgen die Ansaugrauchmelder AMX4004 WEA in Kombination mit der Brandmelder-, und Löschsteuerzentrale FMZ 5000 mod 12. Ideal für die rückstandsfreie und zudem umweltschonende Löschung sind Oxeo Inertgas-Löschsysteme.

Minimax Ansaugrauchmelder: AMX4004 WEA

Der AMX4004 WEA ist ein zuverlässiges und langzeitstabiles Gerät, das neben Schwingungen und hohen Temperaturschwankungen auch extremen klimatischen Bedingungen standhält. Der robuste Ansaugrauchmelder in Industrieausführung erfüllt die besonderen Anforderungen in Windenergieanlagen, denn er zeigt sich besonders unempfindlich gegen-über den rauen Einsatzbedingungen.

Ein AMX4004 WEA erkennt Brände bereits in der Entstehungsphase, indem er kontinuierlich Luftproben aus dem überwachten Bereich entnimmt. Bis zu drei kombinierbare Sensoren in einem Rohrsystem analysieren dann die Rauchaerosol- und optional zusätzlich die Brandgaskonzentration. In Kombination mit intelligenten Auswertealgorithmen erfolgt vor einer Alarmierung ein Abgleich mit typischen Störgrößen, so dass der AMX4004 WEA extrem täuschungssicher ist. Ein integriertes Luftstromüberwachungssystem sorgt auch bei gekühlten Schaltschränken für eine störungsfreie Überwachung.

Brandmelder- und Löschsteuerzentrale FMZ 5000 mod 12

Die Auslösung einer Brandmelder- und Löschsteuerzentrale erfolgt durch zuverlässige Ansaugrauchmelder AMX4004 WEA oder störungsunempfindliche UniVario Flammenmelder. Im Falle eines Brandereignisses sorgt die FMZ 5000 mod 12 dann für die Abschaltung der Windenergieanlage und aktiviert weitere programmierte Steuerungsabläufe. Zudem erfolgt die Weitermeldung des Vorfalls an eine ständig besetzte Stelle. Setzt sich der Brand trotzdem weiter fort und ein weiterer Melder löst Alarm aus, übernimmt die Brandmelder- und Löschsteuerzentrale die Aktivierung des Löschsystems.

Die Zentrale bündelt zudem alle Meldungen und Zustandsinformationen, die jederzeit auf das Monitoring-System der Windenergieanlage aufgeschaltet werden können. Die Ferndiagnose und -bedienung sind darüber hinaus von einer externen Leitstelle aus möglich. Die Zentrale steuert im Brandfall die Wasser- oder Inertgas-Versorgungseinheit an. Gleichzeitig löst sie einen akustischen und optischen Alarm aus und sendet ein Signal an eine ständig besetzte Stelle.

Oxeo Inertgas-Brandschutzsysteme

Brandmelde- und Löschsteuersysteme lösen den Löschvorgang aus. Sensible und hochwertige Einrichtungen wie Windenergieanlagen erfahren dabei durch Oxeo Inertgas-Löschanlangen einen besonders wirkungsvollen Brandschutz. Inertgase, wie dem in Wind-energieanlagen gängigen Stickstoff (N2), aber auch Argon (Ar) oder Mischgase, löschen rückstandsfrei und umweltschonend. Sie sind natürlicher Bestandteil der Umgebungsluft und haben deshalb keinen schädlichen Einfluss auf die Atmosphäre. Zudem gelten Inertgase als ungiftig, sind elektrisch nicht leitend und wirken nicht auskühlend.

Ein so genanntes BAS-System sorgt für eine flexiblere und weniger Raum einnehmende Aufstellung der Flaschenbatterie in einer Löschmittelzentrale. Dank einer Schwundüberwachung per Druckprüfung lassen sich die Inertgas-Flaschen stehend installieren und der unter Hochdruck gelagerte Stickstoff erreicht über eine Rohrleitung auch größte Gondelhöhen binnen Sekunden.

Kommen 3/4 Zoll-Löschdüsen zum Einsatz, ist ein zweimal höherer Löschmitteldurchsatz als mit den häufig verwendeten 1/2 Zoll-Düsen möglich. Nur noch halb so viele Düsen gewährleisten denselben Schutz, wodurch die Anlagenprojektierung – insbesondere im Bereich der Rohrnetze – an Flexibilität gewinnt. Oxeo Inertgas-Löschsysteme sind modular und mehrbereichsfähig und passen sich nahezu an jeden Umbau oder jede Erweiterung an. Nach erfolgter Brandbekämpfung kann eine Windenergieanlage schnell wieder in Betrieb genommen werden.

Sämtliche Minimax Systemintegrations- & Service-Leistungen sowie die verwendeten Technologien unterliegen ständigen Qualitätskontrollen und sind mindestens Vds zertifiziert. Die Wirksamkeit der Brandschutz-Systeme ist geprüft.

Vom 23. Bis 26. September präsentiert das Minimax Competence Center Wind / Special Hazard auf der WindEnergy sein Leistungs-Portfolio in Halle 3, Stand E22.

PM: Minimax

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