seebaWIND Service führt Getriebetausch in Rekordzeit durch

Ein Serviceteam von seebaWIND tauscht das Getriebe einer Windenergieanlage / Copyright: seebaWIND Service GmbH
Ein Serviceteam von seebaWIND tauscht das Getriebe einer Windenergieanlage /
Copyright: seebaWIND Service GmbH

Wartungsarbeiten in polnischem Windpark

Osnabrück – Das herstellerunabhängige Serviceunternehmen seebaWIND Service GmbH hat Mitte Juni in einem polnischen Windpark in Westpommern innerhalb von nur drei Tagen die Getriebe von zwei 1,5-Megawatt-Windkraftanlagen getauscht.

(WK-intern) – Die sechs Servicetechniker von seebaWIND Service verwendeten eine Getriebebrücke, so dass die Rotoren der Anlagen nicht abgenommen werden mussten. „Dadurch konnten wir über eine Woche Arbeitszeit und erhebliche Kosten einsparen, die durch zusätzliche Logistik und Kräne angefallen wären“, erklärt Dirk Hennig, stellvertretender Service-Leiter bei seebaWIND Service.

Der Austausch der irreparabel beschädigten Getriebe an den beiden Anlagen vom Typ Fuhrländer FL 77 erfolgte in 100 Metern Nabenhöhe. Lediglich ein Kran kam bei der Montage zum Einsatz. Ein zweiter Kran, und damit erhebliche Kosten, konnte durch die Installation der Getriebebrücke eingespart werden. Die seebaWIND-Spezialisten fixierten mit dieser Brückenkonstruktion die Hauptwelle am Maschinenträger und stabilisierten dadurch den Rotor sowie das Hauptlager. „Der Austausch der beiden 15 Tonnen schweren Getriebe konnte so in absoluter Rekordzeit vollzogen werden“, freut sich Dirk Hennig.

Effiziente Wartung – auch im Ausland

„Die größten Herausforderungen bei einem Getriebetausch liegen vor allem bei der Logistik und den Windverhältnissen“, erläutert Dirk Hennig „Eine solche Aktion muss gut geplant sein. Alle Ersatzteile, Materialien und Kräne müssen zur richtigen Zeit am richtigen Platz sein.“ Dazu seien auch Spezialisten notwendig, welche die logistischen Besonderheiten im Ausland, zum Beispiel spezielle Fahrgenehmigungen oder Arbeitsschutzvorschriften, kennen. „Der Getriebetausch in dem Windpark in Westpommern hat gezeigt, dass wir diese logistischen Herausforderungen mit großer Effizienz meistern können. Davon profitiert letztlich auch der Windparkbetreiber“, resümiert Dirk Hennig.

PM: seebaWIND Service

Weitere Beiträge:



Diesen Artikel weiterempfehlen:






Top