Auf Ölpest-Streife in Russland – Umweltkatastrophe in der Region Komi

Webteam, Greenpeace CEE <community@greenpeace.at>
Webteam, Greenpeace CEE

Wo Russland im Öl versinkt

Hallo liebe Leser,

(WK-intern) – vor Kurzem befand ich mich auf „Oil Spill Patrol“ in der Komi-Republik am Rande der russischen Arktis. Aus maroden Pipelines tritt hier pro Jahr sechs Mal so viel Erdöl aus als insgesamt während der Katastrophe der Deepwater Horizon im Golf von Mexiko 2010.

Unsere internationale „Oil Spill Patrol“, bestehend aus 44 Aktivisten und 18 Freiwilligen, hat in nur zwei Wochen 204 Ölunfälle dokumentiert (davon 20 neue Brüche aus dem Jahr 2014), und 135 Tonnen Ölschlamm geborgen.

Unser runder Tisch mit Vertretern seitens lokaler Behörden und Industrie hat dazu geführt, dass Komis “Ministerium für Naturressourcen” auf Basis der Greenpeace-Vorschläge in den nächsten Wochen eine Gesetzesinitiative vorbereiten wird, um Ölunfälle zu vermeiden und deren Folgen abzumildern.

Erfolge wie dieser geben neue Hoffnung und zeigen uns die Richtung. Doch die Bewohner des Dorfes Ust‘-Usta erinnern uns daran, wie dramatisch ihre Situation tatsächlich noch ist: „Im Frühjahr ist es am schlimmsten. Da hast du Öl im Wasser, in der Luft, in der Nahrung, überall. Es stinkt nach Öl. Der Frühling ist eine der schlimmsten Jahreszeiten.“ Bitte helfen Sie, diesen Menschen Ihre Zukunft zurück zu geben.

» OIL SPILL PATROL: FAKTEN, REPORTS, LÖSUNGEN

Herzlichen Dank für Ihre Hilfe!

Lukas Meus / Greenpeace Arktis-Kampaigner

Weitere Beiträge:



Diesen Artikel weiterempfehlen:






Top