10. NRW Geothermiekonferenz in Bochum

Geothermie ist ein Baustein, um die Energiewende in Nordrhein-Westfalen erfolgreich zu gestalten. Dezentral, erneuerbar und nahezu flächendeckend verfügbar, sind die Stichworte, die die Vorzüge geothermischer Anwendungen beschreiben.

Um diese klimaschonende Technologie, nicht zuletzt auch als Wirtschaftsfaktor für den Standort NRW, weiter voranzubringen und den fachlichen Austausch zu unterstützen, veranstaltet die EnergieAgentur.NRW gemeinsam mit dem Internationalen Geothermiezentrum (GZB) und der Wirtschaftsförderung Bochum GmbH die 10. NRW Geothermiekonferenz

(WK-intern) – 10. NRW Geothermiekonferenz am Dienstag, den 09. September 2014, im Jahrhunderthaus, Alleestraße 80, 44793 Bochum, von 9:30 bis 16:00 Uhr.

In verschiedenen Themenblöcken werden auf der Konferenz die unterschiedlichen Aspekte der Geothermie diskutiert. Welche Potentiale bietet Geothermie in Nordrhein-Westfalen? Dieser Fragestellung geht eine vom Land und dem Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW beauftragte Studie nach, deren Methodik und Bestandserhebung erstmalig der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Hierbei steht die oberflächennahe Geothermie – Nutzung von Erdwärme in Tiefen von rund 100 Metern mit Hilfe einer Wärmepumpe – im Mittelpunkt.

Neben der Abschätzung der Chancen und Potentiale werden aber auch neue Technologien und Maßnahmen zur Qualitätsverbesserung vorgestellt. Hierbei stehen neben Planern und Architekten auch die Unteren Wasserbehörden, die im Regelfall die zuständigen Genehmigungsbehörden sind, im Fokus.
Im weiteren Verlauf richtet sich der Schwerpunkt auf die tiefe Geothermie. Weil besonders im Großraum München wegen der dortigen besseren geologischen Voraussetzungen tiefe geothermische Kraftwerke und Heizwerke etablierter sind als in NRW, liegt es nahe, von den dortigen Erfahrungen zu profitieren. In Zukunft wird auch in unserer Region die Geothermie in Tiefen jenseits von 4.000 Metern genutzt werden, um eine nachhaltige Wärmeversorgung zu etablieren. So kann es zum Beispiel mit Hilfe tiefer geothermischer Ressourcen gelingen, die bestehenden fossilen Fernwärmenetze zukünftig in grüne Fernwärme zu verwandeln. Unter Bezug auf das Ruhrgebiet mit seiner Steinkohletradition wird auch der Blick in die Niederlande gerichtet. Dort geht es um die Nachnutzung der Zechen im alten Limburger Kohlerevier / Heerlen und die Nutzung der geothermischen Potentiale in der Metropole Ruhr.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich. Über eine redaktionelle Berücksichtigung des Termins würden wir uns freuen. Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen.

Programm und Anmeldung:    www.energieagentur.nrw.de/geothermie

PM: GZB

Weitere Beiträge:



Diesen Artikel weiterempfehlen:






Top