Drei von zwölf Windenergieanlagen vom Typ Enercon E-101 sind am Netz

Drei Windkraftanlagen sind am Netz / Pressebild: Energiequelle
Drei Windkraftanlagen sind am Netz / Pressebild: Energiequelle

Die ersten drei Windkraftanlagen sind am Netz

Eichenprozessionsspinner behinderte die Bauarbeiten

(WK-intern) – Klötze, Zossen – Die ersten drei Windenergieanlagen des neuen Windparks Neuferchau-Kusey (Sachsen-Anhalt) haben die Stromproduktion aufgenommen. Die vor der Inbetriebnahme durchgeführte Testphase verlief ohne Probleme. Die weiteren neun Anlagen werden bis Ende Oktober baulich fertig gestellt sein und bis Ende des Jahres in Betrieb gehen.

Die 12 Windenergieanlagen vom Typ Enercon E-101 mit einer Nabenhöhe von 135 m, einer Gesamthöhe von 186 m und einem Leistungsvermögen von je 3.000 Kilowatt werden im Jahresmittel rund 93 Millionen Kilowattstunden Ökostrom erzeugen; diese Strommenge entspricht dem jährlichen Stromverbrauch von rund 26.500 durchschnittlichen Haushalten.

Die erzeugten Kilowattstunden werden in das Netz des regionalen Verteilnetzbetreibers HSN Magdeburg eingespeist. Dazu hat die Energiequelle GmbH nahe Neuferchau eigens ein Umspannwerk errichtet. Über die Transformatoren des ‚UW Neuferchau-Wind‘  wird der erzeugte Windstrom von 32.000 Volt (32 kV) auf die für Verteilnetze übliche Spannung von 110.000 Volt (110 kV) ‚hochgespannt‘.

Für gehörigen Stress unter den Planern und Bauarbeitern sorgte der Eichenprozessionsspinner. Der nur wenige Zentimeter große, Allergien verursachende Nachtfalter machte bei seiner Wanderung von Südeuropa in Richtung Norden auch Station in der Altmark mit der Folge, dass die Bauarbeiter wochenlang nur mit spezieller Schutzausrüstung arbeiten konnten.

Ein Trupp von Schädlingsbekämpfern rückte dem Getier mit speziellen Absauggeräten zu Leibe, die Kosten für diese Maßnahmen beliefen sich auf über 90.000 Euro. Diejenigen kleinen Plagegeister, die den Saugdüsen entwischen konnten, haben inzwischen ihren Reproduktionszyklus vollendet und sind weiter gen Norden gezogen.

Sebastian Paasch, zuständiger Projektleiter bei der Energiequelle: „In Abstimmung mit den Behörden ließen wir über 500 Bäume absaugen. Zum Glück hatten wir ein ausreichendes Zeitpolster, so dass die planmäßige Inbetriebnahme nie ernsthaft in Gefahr geriet.“

Der Eichenprozessionsspinner war dann auch die Ursache dafür, dass der ursprünglich für den 12. Juli geplante Tag der Offenen Tür aus Sicherheitsgründen abgesagt werden musste. Die Veranstaltung soll jetzt am 27. September nachgeholt werden; alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.

Über die Energiequelle GmbH
Die Energiequelle GmbH besteht seit 1997. Mit seinen rund 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an den Standorten Bremen, Kallinchen (Brandenburg), Penzing (Bayern), und Rennes (Bretagne) ist das Unternehmen im ganzen Spektrum der Erneuerbaren Energien an Land zu Hause. Bis heute hat die Firma Anlagen mit einer Gesamtkapazität von über 1.000 MW sowie Umspannwerke mit 1.340 MVA schlüsselfertig errichtet. Im Bereich der technischen und kaufmännischen Betriebsführung von regenerativen Kraftwerken und Umspannwerken gehört die Energiequelle GmbH zu den bundesweit leistungsstärksten Unternehmen: Derzeit werden über 1.100 MW Leistung betreut, davon rund 110 MW im Ausland. Neben vielen Vorhaben in Deutschland hat die Gesellschaft in den letzten fünf Jahren zahlreiche Projekte in Spanien, Italien und Frankreich umgesetzt. Im Energieautarken Dorf Feldheim (Brandenburg) arbeitet die Energiequelle derzeit gemeinsam mit Partnerunternehmen an einem 10 MW-Batteriespeicher zur Bereitstellung von Primärregelleistung.

PM: Energiequelle GmbH

Weitere Beiträge:



Diesen Artikel weiterempfehlen:






Top