Neue Versicherung schafft Vertrauen in die Investition in Windparks

Die Lösung aus Aachen ermöglicht den effizienten Betrieb von EEG-Anlagen jeglicher Coleur / Windanlagen-Steuerung: Foto: HB
Im ersten Halbjahr 2014 wurden in Deutschland so viele Windräder in Betrieb genommen wie nie zuvor / Foto: HB

EEG: Neues Gesetz erschwert Finanzierung von Windkraftanlagen

Hildesheim – Im ersten Halbjahr 2014 wurden in Deutschland so viele Windräder in Betrieb genommen wie nie zuvor.

(WK-intern) – Auch für das gesamte Jahr rechnet die Windenergiebranche mit einem Rekordwert. Doch der Boom könnte bald zu Ende gehen. Durch die EEG-Novelle wird die Finanzierung für Mittelständler und Projekte mit Bürgerbeteiligung schwieriger und das Investitionsrisiko größer. Um dieses Risiko zu reduzieren, entwickelt die b2b Protect in Zusammenarbeit mit namhaften Versicherungen Absicherungslösungen für die Windenergiebranche. Diese sichern Investitionen durch eine „Windgarantie“ ab.

Hintergrund für das starke Wachstum der Windkraftbranche ist zum einen der „Fukushima-Effekt“: Nach der japanischen Reaktorkatastrophe im Frühjahr 2011 wiesen mehrere deutsche Bundesländer weitere Flächen für Windräder aus. Außerdem ist die Diskussion der letzten Monate um die künftige Förderung der Erneuerbaren Energien ein Faktor. Das ließ viele Investoren handeln: Mit der Fertigstellung ihrer Anlagen und dem Anschluss an das Stromnetz sicherten sie sich noch für 20 Jahre günstige Einspeisevergütungen. Mit der Reform des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes vom 1. August sinken die gesetzlich garantierten Zahlungen je nach Standort um 15 bis 25 Prozent. So droht dem Boom ein baldiges Ende. Ab 2017 müssen sich potenzielle Investoren für neue Windkraftkapazität bewerben – den Zuschlag erhält der günstigste Anbieter. Für Mittelständler und Projekte mit Bürgerbeteiligung wird so die Finanzierung schwieriger und das Investitionsrisiko höher.

Investoren von Windenergieanlagen oder -parks haben es ohnehin schwer: Wind-parkprojekte sind durch hohe Anfangsinvestitionen und lange Planungszeiten gekenn-zeichnet. Ist ein Windpark errichtet, mangelt es bei potenziellen Käufern besonders bei kritischen Standorten an Vertrauen in die Investition. Hilfe leistet hier Wetterprotect, ein Versicherungsprodukt der b2b Protect GmbH, mit einer „Windgarantie“. Denn für die Wirtschaftlichkeit von Windkraftanlagen haben Abweichungen in der Windleistung drastische Auswirkungen: Nimmt die Windgeschwindigkeit um zwei Prozent ab, sinkt der Energieertrag um acht Prozent. Welche Folgen das hat, zeigte sich im Jahr 2010. Dies zählte zu den ertragsärmsten Jahren – es herrschte Flaute in deutschen Turbinenparks. Die Windversicherung sichert Betreiber von Windenergieanlagen gegen diese möglichen Verluste ab.

Im ersten Schritt erstellt ein Kooperationspartner von b2b Protect ein unabhängiges Gutachten. Aus diesem lässt sich ableiten, welche Leistung von der Windenergieanlage oder dem Windpark zu erwarten ist. Sollte der Wind dann nicht wie erwartet wehen, springt die Versicherung ein. „Neben der Betriebsausfallversicherung, die die technische Seite absichert, ist eine Windversicherung für Investoren das Mittel der Wahl“, erklärt Olga Mursajew, Geschäftsführerin von b2b Protect. „Das schmälert marginal die Rendite, dafür wird die Investition deutlich sicherer“.

Neben Windkraftanlagen an Land bietet Deutschland großes Potenzial für eine Windenergie-erzeugung auf hoher See. Offshore sind die Windgeschwindigkeiten im Vergleich zu Stand-orten an Land deutlich höher. Nachteil: Die Errichtung und das Betreiben von Offshore-Windparks sind deutlich witterungsabhängiger. Schon bei Windstärke sechs bis sieben können Installations-, Errichter- und Serviceschiffe nicht auf See fahren. So verschiebt sich schnell die Inbetriebnahme, da Schiffe bereits mehrere Monate im Voraus gebucht werden müssen.

Kommt es beim Bau eines Offshore-Windparks zu Verzögerungen, verursacht dies Kosten im Bereich von mehreren Hunderttausend Euro. Auch im Bereich der Offshore-Windanlagen können sich Unternehmen mit Wetterprotect gegen Unwägbarkeiten absichern.

Über Wetterprotect:
Die Wetterversicherung wurde in Zusammenarbeit mit dem Rückversicherungskonzern Hannover Rück SE auf die speziellen Bedürfnisse des deutschen Marktes angepasst. Sie federt mögliche finanzielle Verluste oder Mehrkosten durch Wetterereignisse von Betrieben aus wetterabhängigen Branchen ab.

Wetterprotect ist eine Marke der b2b Protect GmbH. Der Schwerpunkt des Hildesheimer Unternehmens ist die Entwicklung und Marktetablierung von kundenorientierten, innovativen Versicherungsprodukten, die von renommierten Versicherungen vertrieben werden. Weitere Informationen sind im Internet unter www.wetterprotect.de oder unter www.b2bprotect.de abrufbar.

PM: Wetterprotect

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