Neue Fundamenttyp zur Gründung von Offshore-Windenergieanlagen vom BSH genehmigt

Offshore-Windpark / Grafik: HB
Offshore-Windpark / Grafik: HB

BSH erteilt Genehmigung für geräuscharme „Flüster-Gründung“ bei Offshore Windenergieanlagen

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) in Hamburg hat in der letzten Woche einen neuen Fundamenttyp zur Gründung von Windenergieanlagen genehmigt, der ohne geräuschintensive Rammung im Meeresboden installiert werden kann.

Dabei kommt das neue sogenannte „Suction Bucket Jacket-Fundament“ von Dong Energy zum Einsatz. Es wird mit drei Saugeimern über Unterdruck in den Meeresboden gezogen und vermeidet so die bisherigen schallintensiven Rammungen. Vorteil dieser Methode ist ein verbesserter Schutz der Meerestiere sowie eine kostengünstigere Installation. Es leistet somit einen Beitrag zum Erhalt des sensiblen marinen Systems.

Die Präsidentin des BSH Monika Breuch-Moritz begrüßte diese Entwicklung, die zeige, dass Behörden, Wissenschaft und Industrie seit Jahren nach Lösungen suchen, um die Nutzung der Meere möglichst umweltverträglich zu gestalten. Begleitet wird die Bau- und Betriebsphase im Bereich des Offshore-Windparks Borkum Riffgrund 1, etwa 40 Kilometer vor der Küste der Insel Borkum von der Leibniz-Universität Hannover und der Bundesanstalt für Materialprüfung. Umfassende Messungen und Untersuchungen am Fundament fließen in die zukünftige Nutzung dieses Typs und in weitere Zulassungsverfahren ein.

PM: BWE

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