Advantech: ADAM-6200 Kommunikationsmodule mit Fehlertoleranz

Foto: Avantech – Dr. Schetter
(WK-intern) – Die neuen IO-Module der Serie ADAM-6200 von Advantech setzen analoge und digitale Signale auf Ethernet um. Da jedes Modul über zwei Ethernet-Buchsen (10/100) verfügt, können sie via DaisyChain hintereinander geschaltet werden: das hilft, Netzwerkkabel und Switch-Ports in der Netztopologie einzusparen.

Die Geräte der ADAM-6200-Serie bauen sich ihr Kommunikationsnetz quasi selbst. Sollte eines der Module nicht funktionieren, wird es einfach ausgeblendet, ohne dass dadurch alle anderen in Mitleidenschaft gezogen werden. Ein web-Interface gestattet die Konfiguration und Überwachung aller Module (auch gruppenweise). Angesprochen werden die Module über das weit verbreitete Modbus-TCP/IP Protokoll.

Es gibt diverse Module für unterschiedliche Zwecke:

Analoge Eingänge mit verschiedenen Eingangsspannungsbereichen, Kalibrierungsfunktion, Kabelbruch-Erkennung
Analoge Ausgänge mit diversen Ausgangsspannungen, Startwertegenerierung, kontrollierte Spannungssteigerung, Sicherheitsspannungen.
Digitale Eingänge mit diversen Funktionen wie Latch, Zähler und Frequenzmessung
Digitale Ausgänge für gepulste Signale, zeitgesteuerte Ein- und Ausschaltvorgänge etc.

Neben den reinen IO-Funktionen können die ADAM-6200 Module auch als autarke Steuer- und Regelmodule eingesetzt werden. Eine einfache Programmierlogik erlaubt die schnelle Umsetzung von einfachen Logikfunktionen ohne PC-Unterstützung. Da die Module auch selbsständig untereinander kommunizieren und Daten austauschen können, entsteht so eine intelligente, vernetzte Steuerungsstruktur mit hoher Ausfallsicherheit.

Weitere Informationen

PM: Dr. Schetter

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