GGEW erweitert sein Portfolio um Windpark Dittelsheim-Heßloch II & III in Rheinland-Pfalz

Senvion 3.4M104
Senvion 3.4 MW 104 / Pressebild: Sevion

GGEW AG erwirbt neuen Windpark

Erweiterung des Portfolios um Windpark Dittelsheim-Heßloch II & III in Rheinland-Pfalz

(WK-intern) – Bensheim/Dittelsheim-Heßloch. Der südhessische Energieversorger GGEW AG hat sein Portfolio im Bereich Erneuerbare Energien mit dem Erwerb des zweiten und dritten Bauabschnitts einer Erweiterung eines Windparks in Rheinland-Pfalz ausgebaut.

„Die GGEW AG setzt bei der Energieerzeugung konsequent auf Windkraft und Photovoltaik. Wir haben hier schon vor Jahren die richtigen unternehmensstrategischen Weichenstellungen vorgenommen und nicht in Kohle- oder Gaskraftwerke investiert“, erklärt Dr. Peter Müller, Vorstand GGEW AG. Florian Grob, Leiter Erneuerbare Energien GGEW AG, betont: „Mit weiteren 10,1 Megawatt Leistung in unserem Portfolio unterstreichen wir unser kontinuierliches Wachstum in den regenerativen Erzeugungskapazitäten. Auch in Zukunft werden wir im Bereich Erneuerbare Energien weiter wachsen.“

Der neue Windpark, den die GGEW AG von der ABO Wind AG erworben hat, befindet sich in einer ausgewiesenen interkommunalen Windvorrangfläche ungefähr zwölf Kilometer östlich von Alzey im Rheinhessischen Tafel- und Hügelland in Dittelsheim-Heßloch. Er ergänzt den bereits bestehenden Windpark Dittelsheim-Heßloch I mit 14 Anlagen, der ebenfalls von ABO Wind errichtet wurde.

Die drei neuen Windkraftanlagen vom Typ Senvion (ehemals: REpower) 3.4M befinden sich gerade im Bau. Nach Fertigstellung haben sie eine Nennleistung von jeweils 3.370 Kilowatt. Die Beton-Stahl-Hybridtürme haben eine Nabenhöhe von 128 Metern, der dreiflügelige Rotor hat einen Durchmesser von 104 Metern. Die Gesamthöhe beträgt 180 Meter. Der prognostizierte Jahresenergieertrag liegt bei rund 23,6 Millionen Kilowattstunden. Damit könnten rund 7.800 Haushalte mit klimafreundlichen Strom versorgt und über 14.000 Tonnen CO2 eingespart werden.

Die Inbetriebnahme soll zum Jahreswechsel erfolgen. „Die Zusammenarbeit mit der GGEW, den Verantwortlichen vor Ort und den Flächenbesitzern funktioniert hervorragend“, betont Projektleiterin Corinna Heinz. Von den Einnahmen aus dem Windpark profitieren sowohl die Ortsgemeinde als auch die Grundstückseigentümer. Durch das entwickelte Pool-Konzept werden die Pachtzahlungen möglichst gerecht aufgeteilt.

Erneuerbare Energien
Bereits seit 1999 erhalten GGEW-Kunden über die erste eigene Solaranlage ökologisch erzeugten Strom. Aktuell betreibt das Unternehmen zahlreiche Photovoltaikanlagen, u.a. eine PV-Freiflächenanlage in Alsbach-Hähnlein. Mit ihrem eigenen Windparkportfolio (GGEW WP Dittelsheim GmbH & Co. KG, GGEW WP Heßloch GmbH & Co. KG, GGEW WP Linden GmbH & Co. KG, GGEW WP Brünnstadt GmbH & Co. KG, e.n.o energy Standort 27 GmbH & Co. KG) betreibt das Unternehmen mehrere Windenergieanlagen selbst, und sie ist durch die WINDPOOL GmbH & Co. KG, die Energiegenossenschaft Starkenburg, die Energiegenossenschaft Odenwald sowie die Windpark Eppelsheim GmbH & Co. KG an mehreren Windparks und Windenergieanlagen in Deutschland beteiligt.

PM: GGEW

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