On- und Offshore-Windkraft-Projekte im Visier vom britischen Wetterdienst

Windanlagen / Foto: HB
Erfahrung aus mehr als 500 Windkraft-Projekten weltweit  / Foto: HB

Rob Varley neuer CEO beim britischen Wetterdienst Met Office

  • Im September Expansion in Deutschland
  • On- und Offshore-Windkraft-Projekte im Visier

Exeter – Zum 1. September 2014 übernimmt Rob Varley als Chief Executive Officer die Führung des britischen Wetter- und Klimadienstleisters Met Office. Er folgt John Hirst, der nach siebenjähriger Amtszeit an der Spitze von Met Office planmäßig in den Ruhestand tritt. Gleichzeitig kündigt Met Office die Expansion nach Deutschland an, insbesondere mit Dienstleistungen für On- und Offshore-Windkraft-Projekte – von der Standortsuche sowie der optimalen Standortwahl über Planung, Auslegung und Konstruktion von Windkraftanlagen bis hin zum Betrieb und der webbasierten Anlagenüberwachung sowohl für kleinere Windkraftanlagen als auch für große Windparks.

(WK-intern) – Erfahrung aus mehr als 500 Windkraft-Projekten weltweit
Im September geht der britische Wetter- und Klimadienst Met Office in Deutschland mit seinen kommerziellen Dienstleistungen aus dem Geschäftsfeld Erneuerbare Energien an den Start. Mit innovativen Produkten und maßgeschneiderten Dienstleistungen will Met Office mit seiner langjährigen Erfahrung und seinem Fachwissen als Wetter- und Klimadienst einen wichtigen Beitrag für den Klimaschutz und zum Gelingen der Energiewende leisten. Met Office konzentriert sich im Zukunftssegment Erneuerbare Energien vor allem auf On- und Offshore-Windkraft-Projekte. Dafür bringt Met Office die umfangreiche Erfahrung aus über 500 Windkraft-Projekten mit, die das Unternehmen in den vergangenen Jahren weltweit als Berater betreut hat. Auf Basis historischer Wetterdaten und langjähriger Expertise bei der Erstellung von Windleistungsprognosen bietet Met Office professionelle Beratung und spezifische Lösungen über den gesamten Lebenszyklus hinweg.

Neuer CEO setzt auf Internationalisierung
Rob Varley (52), der die Internationalisierung von Met Office weiter vorantreiben will, ist seit mehr als 30 Jahren für den weltweit renommierten Wetterdienst tätig und verfügt über eine langjährige, umfassende Erfahrung als Meteorologe und Manager. Seine Karriere bei Met Office begann er 1983 nach dem Studium der Meteorologie an der University of East Anglia. 2007 wurde er als Manager in die oberste Führungsebene von Met Office berufen. Derzeit ist Varley als Director Operations and Services für die terrestrische und ozeanische Wetter- und Klimabeobachtung, Wetterprognosen sowie für das operative Servicegeschäft des Wetterdienstes sowohl in Großbritannien als auch international verantwortlich. Rob Varley ist Mitglied der Royal Meteorological Society und im Verwaltungsrat von Ordnance Survey, dem britischen Kompetenzzentrum für Kartographie und Geoinformation. Für seine Leistungen wurde Rob Varley 2012 vom britischen Institute of Directors als „Public Service Director of the Year“ ausgezeichnet.

Über Met Office:
Met Office ist der nationale Wetter- und Klimadienst in Großbritannien. Seit 160 Jahren ist Met Office auf dem Gebiet der Meteorologie und Klimatologie tätig und stellt der Bevölkerung ebenso wie der Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zuverlässige Wetter- und Klimainformationen zur Verfügung. Aufgrund der langjährigen Erfahrung und der weltweit anerkannten wissenschaftlichen Kompetenz sowie der hohen Qualität und Zuverlässigkeit der Wetter- und Klimadaten ist Met Office einer der führenden internationalen Wetter- und Klimadienste.

Met Office, 1854 als meteorologische Abteilung des Board of Trade gegründet, untersteht als sogenannter Government Trading Fund dem britischen Ministerium ,Department for Business, Innovation & Skills‘ und agiert nach unternehmerischen Grundsätzen. Die Met Office-Zentrale liegt in Exeter in der Grafschaft Devon, wo sich mit dem Hadley Centre for Climate Prediction and Research auch ein eigenes Forschungszentrum befindet, das weltweit als führende Forschungseinrichtung für Klimawissenschaft gilt. Insgesamt ist Met Office an mehr als 60 Standorten weltweit präsent und beschäftigt derzeit rund 1.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Jeden Tag verarbeitet und analysiert Met Office mithilfe von Hochleistungsrechnern mehr als 10 Millionen Wetterdatensätze und generiert daraus Wetter- und Unwettervorhersagen für unterschiedlichste Kundengruppen. Rund 3.000 maßgeschneiderte und präzise Wetterberichte und Spezialprognosen werden auf Basis aller wetter- und klimarelevanten Daten täglich erstellt.

PM: Met Office

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