Bundesnetzagentur veröffentlicht Biogas-Monitoringbericht 2014

Homann: “Biogas ermöglicht flexibles und nachfrageorientiertes Energieangebot”

Die Bundesnetzagentur hat gestern ihren Biogas-Monitoringbericht 2014 veröffentlicht.

(WK-intern) – Danach ist die Anzahl der Biogasanlagen, die auf Erdgasqualität aufbereitetes Biogas in das öffentliche Gasnetz einspeisen, im Jahr 2013 stark gestiegen. Zum 31. Dezember 2013 waren 144 Anlagen an das Netz angeschlossen. Dies sind 33 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Anlagen speisten im Laufe des Jahres 2013 insgesamt 520 Mio. m³ Biogas in die Gasnetze ein. Die eingespeiste Menge konnte somit im Vergleich zum Vorjahr um 26 Prozent gesteigert werden.

“Die Einspeisung von Biogas in die Gasnetze kann wesentlich zu einer CO2-armen Energieversorgung beitragen”, sagte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. “Außerdem kann Biogas in verbrauchsarmen Zeiten gespeichert und dann bei Bedarfsspitzen oder wenn andere erneuerbare Energieträger nicht zur Verfügung stehen, zur Deckung des Wärme-und Strombedarfs herangezogen werden. Somit trägt es zu einem flexiblen und nachfrageorientierten Energieangebot bei.”

Biogas in Erdgasqualität kann unbeschränkt in das Netz eingespeist werden, da es die gleichen Eigenschaften wie fossiles Erdgas hat. Aus diesem Grund steht dem Biogas die gesamte Infrastruktur in Form von Leitungen und Speichern zur Verfügung. Es wird aus regenerativen Ressourcen wie z.B. Bioabfällen, Gülle oder Energiepflanzen gewonnen.

Die Bundesnetzagentur ist nach § 37 Gasnetzzugangsverordnung verpflichtet, der Bundesregierung jährlich einen Bericht über die Sonderregelungen für die Einspeisung von Biogas in das Erdgasnetz vorzulegen. Der Biogas-Monitoringbericht 2014 ist der vierte Bericht dieser Art. Für seine Erstellung wurden Gasnetzbetreiber, Biogasanlagenbetreiber, Biogashändler sowie die Marktgebietsverantwortlichen befragt. Veröffentlicht ist der Biogas-Monitoringbericht 2014 auf den Internetseiten der Bundesnetzagentur unter www.bundesnetzagentur.de/Biogasmonitoring.

PM:

Bundesnetzagentur

Weitere Beiträge:



Diesen Artikel weiterempfehlen:






Top