Klimaschutzkonzept fertig und online abrufbar

Pressebild: Klimaschutz-Saarland
Pressebild: Klimaschutz-Saarland

Konzept regt 52 Maßnahmen an

Das integrierte Klimaschutzkonzept für den Regionalverband Saarbrücken und drei weitere Teilkonzepte sind nach 12-monatiger Arbeitsphase nun fertig und können auf der Internetseite des Regionalverbandes heruntergeladen werden.

(WK-intern) – Damit haben nun interessierte Bürgerinnen und Bürger, die Politik und Verwaltung der Städte und Gemeinden sowie Unternehmen und Verbände die Möglichkeit, sich zeitnah und ausführlich mit dem Thema zu befassen und sich einzubringen.

Das integrierte Klimaschutzkonzept und die Teilkonzepte zum Potenzial der erneuerbaren Energien und der Wärmenutzung in Kommunen hat ein Konsortium unter Führung des Saarbrücker IZES erarbeitet. Ein Ingenieurbüro aus Kaiserslautern hat in einem weiteren Teilkonzept die eigenen Liegenschaften des Regionalverbandes, also die Dienst- und Schulgebäude, unter die Lupe genommen. Die Gesamtkosten von knapp 340.000 Euro wurden zu 80 Prozent von Bund und Land übernommen.

Das integrierte Klimaschutzkonzept stellt zunächst den Ist-Zustand des Energieverbrauchs und der CO2-Emissionen im Regionalverband dar. Darauf aufbauend wurden verschiedene Szenarien modelliert: Aufgrund des hohen Potenzials kann der Anteil der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien bis 2030 um 62 Prozent steigen. Im gleichen Zeitraum kann mit ambitionierter Umsetzung der entsprechenden Maßnahmen der Strom- und Wärmeverbrauch um die Hälfte reduziert werden. Um diese Ziele zu erreichen, sind 52 konkrete Einzelmaßnahmen ausgearbeitet worden. Wenn alle Maßnahmen umgesetzt werden, kann der Regionalverband seinen CO2-Ausstoß bis 2030 um 40 Prozent, bis 2050 sogar um 70 Prozent reduzieren. Eine weitere Reduktion des CO2-Ausstoßes ist aufgrund der stark industriell geprägten Wirtschaftsstruktur im Regionalverband schwierig.

Regionalverbandsdirektor Peter Gillo betonte, das jetzt zunächst ein intensiver Diskussionsprozess in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik einsetzen müsse: „Die vorgeschlagenen Maßnahmen müssen jetzt mit den Städten und Gemeinden, mit Unternehmen und Verbänden, mit Bürgerinnen und Bürgern sowie vor allem in den politischen Gremien des Regionalverbandes beraten werden. So wird sich die Regionalversammlung nach der Sommerpause mit den Schlussfolgerungen, der Priorisierung von Maßnahmen und ihrer zeitlichen Umsetzung befassen.“

Das integrierte Klimaschutzkonzept und die drei Teilkonzepte können jeweils als PDF-Dokument von der Internetseite des Regionalverbandes im Bereich „Umwelt & Natur“ unter „Klimaschutz“ herunterladen werden.

PM: Regionalverband Saarbrücken

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