Windenergie-Fachtagung im Kieler Schloss zeigt Tricks zur Ertragsteigerung

Neues Gesetz, neue Technik – Das erste Halbjahr 2014 war durch einen regelrechten Zubau-Sprint der Windenergieanlagen gekennzeichnet.

Die Windkraft-Fachtagung windWERT 2013 im Kieler Schloss war wegen aktueller politischer Diskussionen gut besucht. Auch in diesem Jahr sind bereits über 150 Teilnehmern registriert. Der Schwerpunkt liegt auf technischen Innovationen und der Bewertung der Folgen neuer Gesetze. Foto: windcomm/Birresborn
Die Windkraft-Fachtagung windWERT 2013 im Kieler Schloss war wegen aktueller politischer Diskussionen gut besucht. Auch in diesem Jahr sind bereits über 150 Teilnehmern registriert. Der Schwerpunkt liegt auf technischen Innovationen und der Bewertung der Folgen neuer Gesetze. Foto: windcomm/Birresborn

HUSUM/ KIEL – Allein in Schleswig-Holstein wurden zwischen Januar und Juni 2014 mehr Windkraftanlagen aufgestellt als im ganzen Jahr zuvor.

(WK-intern) – Wer konnte, realisierte sein Projekt noch vor Inkrafttreten der Novelle des Erneuerbare-Energie-Gesetzes (EEG) am 1. August dieses Jahres. Mit ihr wird die Vergütung für Windstrom erheblich gesenkt. „Wir zeigen, wie sich mit technischen Neuerungen trotzdem maximale Erträge mit dem Windpark erzielen lassen“, sagt Holger Arntzen von der Netzwerkagentur windcomm schleswig-holstein. Er organisiert in diesem Jahr zum vierten Mal die Onshore-Windenergie-Konferenz windWERT, bei der es um „MehrWertSchöpfung“ aus Windenergie geht.

Mit Aerodynamischer Optimierung von Rotorblättern, Turbulenzauslegung und intelligenten Netzeinspeisesystemen werden verschiedene Innovationen vorgestellt, die ein „Tuning“ von Windparks oder einzelnen Anlagen ermöglichen. Hermann Albers, Präsident des Bundesverbands WindEnergie, kommentiert das neue EEG und seine Folgen, vor allem für die in Schleswig-Holstein so populären Bürgerwindparks. Das neue Gesetz hat auch Folgen für die Finanzierung neuer Windkraft-Projekte. Darauf geht Holger Zervas von der Investitionsbank Schleswig-Holstein ein, die viele Erneuerbare-Energie-Projekte fördert. Professor Dr. Olav Hohmeyer von der Universität Flensburg stellt dar, wie sich der Merit-Order-Effekt nutzen ließe, um die Energiewende zu finanzieren.

Zu der Konferenz, die immer am letzten Dienstag im August stattfindet, reisen regelmäßig über 150 Teilnehmer an. In diesem Jahr beginnt die windWERT am Dienstag, 26. August 2014, um 10:00 Uhr im Kieler Schloss und endet um 17:30 Uhr. Im Anschluss gibt es die Gelegenheit zu informellen Gesprächen bei einem Imbiss.

Weitere Informationen und Anmeldung unter www.windcomm.de/windWERT2014/.

PM:

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