bewegter wind: 10 Jahre Windkunstfestival

Pressebilder: bewegter wind
Pressebilder: bewegter wind

Der 7. „bewegte wind“ nimmt Fahrt auf und wird am 17.8.14 eröffnet.

Das Windkunstfestival findet diesmal im Windpark Söhrewald und in Kassel-Oberzwehren statt.

(WK-intern) – Zum Thema „between“ ist der Kunstwettbewerb ausgeschrieben und aus 140 Bewerbungen aus 24 Ländern wurden fast 60 Exponate ausgewählt, die jetzt in sehr unterschiedlichen Landschaftssituationen präsentiert werden. Windobjekte, Installationen, Performances und Videos

Werden präsentiert. Es gibt Windtürme, Tornado-Skulpturen, sich erneuernde Herzen, riesige QR-Codes, Audioinstallationen, einen SMS-Service für den Wind und noch so viel mehr zu entdecken.

Schon seit Donnerstag sind die ersten Künstlerinnen und Künstler angereist und mit dem Ausstellungsaufbau beschäftigt. Es werden täglich mehr und die Ausstellungsorte verändern sich.

Diese hochkonzentrierte Phase ist das „between“ zwischen Idee und der fertigen Ausstellungsrealisierung.

In Zusammenarbeit mit der Stadtwerkeunion Nordhessen (SUN), dem Umwelt-und Gartenamt der Stadt Kassel und engagierten Partnern, Unterstützern und Helfern setzt der Verein „bewegter wind“ diese Idee der Landschaftsausstellung um. Windkunst wird in Nordhessens Landschaft inszeniert und lädt zu Entdeckungen zwischen zeitgenössischer Kunst und dem Naturelement Wind ein.

Auch ein Spaziergangsforscher ist eingebunden. Am Sonntag, den 17.8.14 wird die Ausstellung um 11 Uhr im Windpark Söhrewald eröffnet. Eine Ausstellungsführung mit den anwesenden Künstlerinnen und Künstlern wird angeboten, die sich am Schenkelsberg in Oberzwehren dann um 15:30 Uhr fortsetzt. Der abschließende Sundowner verspricht ganz neue Kasselsichten.

 

7. Internationaler Kunstwettbewerb:

 

Hintergrund:

Veranstalter von Kunstwettbewerb und Landschaftsausstellung ist “bewegter wind” e.V.- Verein zur Förderung der Windkunst und interkultureller Kommunikation, der das Windkunstfestival gemeinsam mit Partnern und Helfern organisiert. Alle zwei Jahre in den letzten beiden Augustwochen werden Kunst, Wind und Natur an wechselnden Ausstellungsorten miteinander inszeniert. Die Ausstellung wird von einem Rahmenprogramm begleitet, das zum Entdecken von Landschaft und Exponaten einlädt.

Seit 2004 fand das Windkunstfestival schon an bisher 24 Orten der Region statt. Dabei stellten in 8 Jahren 239 Künstlerinnen und Künstler aus 35 Ländern mehr als 400 Windideen aus. So werden auch in diesem Sommer bewegte und bewegende Objekte animieren zum Kunst-in-Natur-Ausflug. Die Umsetzungen der Künstler überraschen immer wieder auf Neue. Einem Teil der Künstlerinnen und Künstler  wird man bei der Arbeit begegnen können.

 

„bewegter wind“ seit 2004

Windkunst in Landschaft kann in Nordhessen eine erfolgreiche Vorgeschichte aufweisen. Seit 2004 werden die Kunstwettbewerbe weltweit ausgeschrieben. Seit 10 Jahren schon sind Veranstalter und Künstlerinnen und Künstler dem Phänomen Windkunst auf der Spur.

Internationales Interesse und erfreuliches Feedback führten zur Gründung des gemeinnützigen Vereins „bewegter wind“ zur Förderung der Windkunst und interkultureller Kommunikation. Initiatorin und Kuratorin ist die Künstlerin Reta Reinl.

Ziel ist es, die Windkunst als faszinierende, vielfältige Metapher zu fokussieren und durch Kontinuität und Nachhaltigkeit den Kunstwettbewerb und die weiterführende Vereinsarbeit zu fördern, Kunsterlebnisse in und mit der Natur anzubieten, eine Plattform für internationale Windkunst zu schaffen und Kooperationen zu initiieren.

 

Windkunst

Was macht die Faszination Wind aus?

Wind ist global. Er ist vielgestaltig und ungreifbar. Bei „bewegter wind“ trifft die Ungestalt des Windes auf die Gestaltungskraft künstlerischer Formen.

Wind ist das einzige Element, das nicht sichtbar ist und erst durch die Beziehung zu den anderen Elementen wahrgenommen wird.  Er ist Naturphänomen und Symbol für Geist. Er steht für Fruchtbarkeit und Verwüstung, Wohltat und Stärke, Leben und Tod. Rund um den Globus findet sich die Ambivalenz seiner Eigenschaften: säuselnd und stürmisch, heulend und wispernd, wild und zahm, warm und kalt, kommunikativ und zentriert. Jede Landschaft ist durch ihn geprägt, jede Kultur ist von ihm beeinflusst. Sein Spiel mit Hoch- und Tiefdruck ist eine Metapher für Kommunikation im Hin- und Her der Winde der Welt. Diese vielfältigen Aspekte eines unsichtbaren Phänomens beschäftigen Künstlerinnen und Künstler weltweit.

PM: bewegter wind

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