Windenergie, Kleinwasserkraft und Netzintegration in Ecuador

FLyer: INFORMATIONSVERANSTALTUNG Windenergie, Kleinwasserkraft und Netzintegration in Ecuador
FLyer: INFORMATIONSVERANSTALTUNG Windenergie, Kleinwasserkraft und Netzintegration in Ecuador

Informationsveranstaltung im Rahmen der Exportinitiativen Erneuerbare Energien und Energieeffizienz des BMWi

Veranstaltungszeitraum: 17. September 2014

(WK-intern) – Veranstaltungsort: VKU Forum, Berlin

Das Beratungsunternehmen enviacon international organisiert im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) eine Informationsveranstaltung für deutsche KMU mit dem Titel “Windenergie, Kleinwasserkraft und Netzintegration in Ecuador” am 17. September 2014 im VKU Forum in Berlin.

Charakteristisch für Ecuador bleibt eine starke wirtschaftliche Abhängigkeit von Erdölexporten, die rund 53% der Exporte ausmachen. Die damit erzielten Einnahmen ermöglichten auch 2012 umfangreiche staatliche Investitionen. Diese waren Motor eines hohen  Wirtschaftswachstums. Ecuadors Zentralbank verzeichnete im Jahr 2012 für das Gesamtjahr einen realen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 4,8%. Auch für das Jahr 2013 konnte ein Wachstum von 5% verbucht werden. Um langfristig unabhängig von dem Erdöl zu werden, hat die gegenwärtige Regierung angekündigt, die Infrastruktur auszubauen und die Wirtschaft weiter zu diversifizieren. Bereits jetzt sind die Staatsinvestitionen der Antriebsmotor des Wirtschaftswachstums und es kann aufgrund der Planung von vielfältigen Investitionsprojekten angenommen werden, dass sich diese Situation auch zukünftig nicht ändern wird.

Die Stromversorgung des Landes wird überwiegend durch die Wasserkraft gesichert, die im Osten des Landes an den Andenhängen generiert wird. Ziel der ecuadorianischen Regierung ist es, bis 2020 Wasserkraftwerke auch im Rest des Landes zu etablieren, um somit die Stromversorgung für ganz Ecuador zu sichern. Laut GTAI sollen allein für die beiden Wasserkraftwerke Río Zamora und Coca Codo Sinclair ca. 3,4 Mrd. US-Dollar investiert werden. Zudem will die Regierung verstärkt in die Modernisierung und den Ausbau der Versorgungsnetze investieren, um eine ausreichende Netzsicherheit zu gewährleisten.

Die vorteilhaften geografischen Gegebenheiten des Andenstaates in Kombination mit den geplanten Vorhaben versprechen positive Aussichten für den Ausbau der erneuerbaren Energien. Bis 2020 sollen laut Regierungsangaben insgesamt 80 Prozent des ecuadorianischen Stromverbrauchs durch regenerative Energien gedeckt werden. Die fortschreitende Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern soll dabei auch durch einen Ausbau von Windkraftwerken im Binnenland, vor allem im Berghochland und den Galapagos-Inseln erreicht werden.

Durch den verstärkten Investitionswillen der ecuadorianischen Regierung in Wasser- und Windkraft könnten auch deutsche Unternehmen profitieren. Fachwissen in diesem Gebiet ist beispielsweise im Technologiebereich der Windturbinen und Generatoren sowie bei Machbarkeitsstudien und Konstruktionsarbeiten und Projektierern gefragt.

Primäres Ziel der Veranstaltung ist es, insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen fachbezogene Informationen zur Verfügung zu stellen, um sie auf einen erfolgreichen Markteinstieg in Ecuador vorzubereiten. Dazu werden ziellandspezifische allgemeine sowie branchen- bzw. fachspezifische Informationen zur Verfügung gestellt. Besonderer Fokus liegt dabei auch auf den konkreten Marktchancen für deutsche Unternehmen.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Exportinitiativen Erneuerbare Energien und Energieeffizienz des BMWi für KMU statt und wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. Unterstützt wird die Veranstaltung durch die Deutsch-Ecuadorianische Industrie- und Handelskammer (AHK Ecuador) und den Lateinamerika Verein e.V. (LAV).

PM: enviacon

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