Wie funktioniert ein Schichtspeicher?

Schichtspeicher / Pressebild: Ratiotherm GmbH & Co. KG
Schichtspeicher / Pressebild: Ratiotherm GmbH & Co. KG

Ein Schichtspeicher ist eine besonders energieeffiziente Form des Pufferspeichers.

Dollnstein – Prinzipiell hat ein Pufferspeicher die Aufgabe, die Wärme eines Heizkessels kontinuierlich zu speichern und bedarfsgerecht abzugeben.

(WK-intern) – Das führt zu einem wirtschaftlicheren Betrieb des Heizkessels und einer erhöhten Lebensdauer, weil dieser fortwährend im optimalen Bereich verbrennen kann, anstatt im „Stop & Go“-Betrieb zwischen Vollgas und Ruhezustand zu wechseln.

Das Wirkungsprinzip des Schichtspeichers basiert auf einem einfachen physikalischen Prinzip: Warmes Wasser ist leichter als kaltes und steigt somit nach oben. Das Wasser ordnet sich also von selbst in verschiedenen Temperaturschichten an. Im Gegensatz zu herkömmlichen Pufferspeichern verhindert der Schichtspeicher eine Verwirbelung dieser natürlichen Temperaturschichtung. Mit einem speziellen Schichteinsatz beruhigt er das von der Pumpe bewegte Wasser, sodass es verwirbelungsfrei eingelagert bzw. entnommen werden kann. Dadurch entstehen bis zu sieben verschiedene Wärmeschichten, aus denen bedarfsgerecht die Heizungs- und Warmwasserversorgung im Haus aktiviert werden kann – ohne, dass ein Anfahren der Heizungsanlage notwendig ist. Auf diese Weise sind Energieeinsparungen im Haushalt von bis zu 30% möglich. Moderne Schichtspeicher sind im Übrigen mit allen Heizsystemen kombinierbar.

PM: Ratiotherm GmbH & Co. KG

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