Eingliederung des Hochspannungsnetzes in die Schleswig-Holstein Netz AG

Netzausbau im Norden / Foto: HB
Netzausbau im Norden / Foto: HB

Die Schleswig-Holstein Netz AG hat im Juli das 110.000-Volt-Hochspannungsnetz (110 kV-Netz) im nördlichsten Bundesland übernommen und damit ihren Verantwortungsbereich deutlich ausgebaut.

Im Zuge dieser Übernahme hat der Strom- und Gasnetzbetreiber mit Sitz in Quickborn rund 2.900 Kilometer 110.000- und 60.000-Volt-Hochspannungsleitungen sowie rund 110 Umspannwerke in sein landesweites Netz integriert.

(WK-intern) – „Die Eingliederung des Hochspannungsnetzes in die Schleswig-Holstein Netz AG ist ein weiterer wichtiger Schritt für einen landesweiten und hocheffizienten Netzverbund.

Diese Struktur bietet Vorteile für alle Beteiligten, angefangen beim Land, über die Kommunen bis zu Kunden und Einspeisern: Diese wichtigen Netze werden aus der Region für die Region betrieben“, sagt Matthias Boxberger, Vorstand der Schleswig-Holstein Netz AG. Bislang war die SH Netz AG in Schleswig-Holstein in rund 1.000 Kommunen für den Betrieb der Mittel- und Niederspannungsnetze zuständig, jetzt kommt die nächsthöhere Netzebene dazu.

„Durch die Übernahme können wir Schnittstellen reduzieren und die Steuerung der Stromnetze – insbesondere vor dem Hintergrund der Einspeisung erneuerbarer Energien – deutlich verbessern“, ergänzt Andreas Fricke, Finanzvorstand der Schleswig-Holstein Netz AG. Dadurch sei auch eine effizientere Betreuung von Kommunen, Kunden und Verwaltung möglich. Der neue Netzverbund nimmt zukünftig weit mehr als 90 Prozent des regenerativ erzeugten Stromes in Schleswig-Holstein auf, der derzeit in über 32.000 EEG-Anlagen mit einer installierten Leistung von rund 5.600 Megawatt erzeugt wird.

PM: Schleswig-Holstein Netz AG

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