Bilfinger baut im Industriedienstleister-Ranking Spitzenposition aus

Volles Rohr in die Energiewende Größter Stausee, höchste Staumauer: Der Kölnbreinspeicher steht für österreichische Superlative. Reißeck II verbindet ihn mit den Seen der Kraftwerksgruppe Reißeck-Kreuzeck / Pressefoto: Bilfinger-Technik
Volles Rohr in die Energiewende Größter Stausee, höchste Staumauer: Der Kölnbreinspeicher steht für österreichische Superlative. Reißeck II verbindet ihn mit den Seen der Kraftwerksgruppe Reißeck-Kreuzeck / Pressefoto: Bilfinger-Technik

Der Engineering- und Servicekonzern Bilfinger hat seine Position als Nummer eins unter den deutschen Industriedienstleistungsunternehmen ausgebaut.

Das geht aus der jetzt vorgelegten Lünendonk-Studie für das Jahr 2013 hervor. Schon in den Vorjahren hatte Bilfinger mit Abstand den ersten Platz belegt.

(WK-intern) – Im aktuellen Ranking konnte der Marktführer den Vorsprung gegenüber seinen deutschen Mitbewerbern weiter vergrößern.

Die von Bilfinger im Industrieservicegeschäft auf dem deutschen Markt erbrachte Leistung ist auf 841 (Vorjahr: 805) Mio. € gewachsen. Die Rangliste zeigt zudem, dass Bilfinger weiterhin der deutsche Anbieter mit dem höchsten Auslandsanteil ist: Im vergangenen Jahr wurden knapp 80 Prozent der Leistung von 3.963 (Vorjahr: 3.705) Mio. € auf internationalen Märkten, vor allem im europäischen Ausland und in den Vereinigten Staaten von Amerika, erwirtschaftet.

Mit einem Anteil von 47 Prozent an der Konzernleistung sind die Aktivitäten im Segment Industrial das größte Geschäftsfeld von Bilfinger.

Branche blickt optimistisch in die Zukunft

Die 15 größten Unternehmen der deutschen Industrieservice-Branche erwarten laut Lünendonk-Studie im Inland bis 2020 ein jährliches Umsatzwachstum zwischen 4 und 5 Prozent. Neben Zuwächsen im Projektgeschäft rechnen die befragten Unternehmen damit, dass Outsourcing-Lösungen bei laufenden Instandhaltungsarbeiten weiter an Bedeutung gewinnen werden.

Die optimistische Grundstimmung in der Industrieservice-Branche wird allerdings durch die Energiewende in Deutschland gedämpft. Zum einen führt sie nach Ansicht der Branchenvertreter zu einer erhöhten Unsicherheit bei der Planung von Investitionen der Industrie. Zum anderen könnten steigende Energie- und Produktionskosten Kunden zu einer Abwanderung ins Ausland bewegen.

Die jährlich erscheinende Studie des Beratungsunternehmens Lünendonk ist ein wichtiger Marktbarometer des Wirtschaftszweiges der Industriedienstleister in Deutschland.

PM: Bilfinger

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