Wendepunkt für Erneuerbare: Folgen der EEG-Reform können für Investoren gravierend sein

Strategie des Bundes für Ressourceneffizienz und erneuerbare Energien / Foto: HB
Wendepunkt für Erneuerbare Energien / Foto: HB

Nachdem die EEG-Novelle 2014 im Bundestag beschlossen und der Streit um die Reform zwischen Deutschland und der Europäischen Kommission vorerst beigelegt wurde, liegt die Reform nun am morgigen Freitag im Bundesrat zur abschließenden Entscheidung.

Die Folgen der Reform könnten für Investoren im Bereich der erneuerbaren Energien durchaus gravierend sein.

(WK-intern) – Einer der Hauptpunkte des überarbeiteten EEG sieht vor, dass sich die Förderungssätze für den Ausbau von Anlagen im Bereich der Erneuerbaren Energien ändern werden – ab 2017 soll es statt garantierter Preise Ausschreibungsmodelle geben.

Dabei bleiben aus Sicht von Experten allerdings noch viele Fragen offen.

Thomas Brunn, Partner bei der internationalen Wirtschaftskanzlei CMS, stellt in dem Zusammenhang fest:
„Die Details zu dem neuen System fehlen. Zum jetzigen Zeitpunkt ist es für Investoren nicht möglich herauszufinden, ob sie im Rahmen des künftigen Systems mit einer Förderung rechnen können und welche Bedingungen sie für den Erhalt einer Förderung erfüllen müssen.“ Investoren könne man deshalb aktuell nur raten, Projekte nach Möglichkeit bis Ende 2016 abzuschließen.

Die neueste Reform sei nur der erste Schritt eines langwierigen Reformprozesses. „Es ist aber auch das erste Mal, dass die deutsche Gesetzgebung einen echten Wendepunkt in Bezug auf das Erneuerbare-Energien-Gesetz schafft“, so CMS-Partner Brunn.

Mitteilung: CMS-Partner

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