Trianel Windpark Borkum, erster Bauabschnitt erfolgreich fertiggestellt

Trianel Windpark Borkum mit Errichterschiff / Pressebild: Trianel
Trianel Windpark Borkum mit Errichterschiff / Pressebild: Trianel

Erster Stadtwerke-Offshore-Windpark steht

200 Megawatt in der Nordsee vor Borkum installiert

(WK-intern) – Aachen – „Alle 40 Windenergieanlagen des ersten kommunalen Offshore-Windparks rund 45 Kilometer vor Borkum sind installiert“, stellt Klaus Horstick, Geschäftsführer der Trianel Windkraftwerk Borkum GmbH & Co. KG, anlässlich des erfolgreich fertiggestellten ersten Bauabschnitts des Trianel Windpark Borkum fest.

Innerhalb von knapp elf Monaten wurden zum 1. Juni 2014 alle 40 Windenergieanlagen des Typs Areva Wind M5000-116 mit einer Gesamtleistung von 200 Megawatt vollständig errichtet. „Jetzt fehlt nur noch, dass die Umspannplattform DolWin alpha den Testbetrieb aufnimmt und der Netzanschluss durch den Netzbetreiber TenneT erfolgt“, erklärt Horstick weiter. Mit dem mehrfach verschobenen Netzanschluss rechnet Trianel noch in diesem Sommer. Zu dem Termin werden dann der erste Strom des Windparks in das Netz eingespeist und der Probebetrieb aufgenommen.

„Der Trianel Windpark Borkum ist der erste Offshore-Windpark, der ausschließlich unter Beteiligung von Stadtwerken und regionalen Energieversorgern unter Federführung von Trianel realisiert wurde“, betont Horstick. Die Gesellschafter tragen damit aktiv zu einem „grüneren“ Energiemix sowie zur Reduzierung der CO2-Emissionen bei und können fortan ihren Kunden Ökostrom aus eigener Produktion anbieten. Mit der Leistung der 40 Anlagen können rund 200.000 Haushalte versorgt werden.

Von der Gründung der Projektgesellschaft im Juni 2008 über verschiedene planerische Vorstufen und den Baubeginn bis zur nun erfolgten Fertigstellung des ersten Bauabschnitts hat die Offshore-Industrie eine steile Lernkurve absolviert. Bei Arbeiten auf offener See und in Wassertiefen von bis zu 30 Metern, großer Witterungsabhängigkeit und zahlreichen Verzögerungen beim Netzanschluss wurde der Projektverlauf ständig angepasst und optimiert. Der Installationsrückstand, der durch das schlechte Wetter in den Herbst- und Wintermonaten entstand, konnte im Frühjahr wieder aufgeholt werden. Unter idealen Bedingungen konnte innerhalb von zwei Tagen je eine Anlage errichtet werden. Zwischen Mitte Dezember 2013 und Mitte Januar 2014 ließ das Wetter hingegen nur die Errichtung von zwei Anlagen zu. Mit dem erfolgreichen Abschluss der ersten Ausbaustufe wurde über eine Milliarde Euro investiert. Darin sind bereits Infrastrukturkosten für die zweite Ausbaustufe enthalten, die noch einmal 40 Anlagen mit insgesamt 200 Megawatt Leistung umfasst.

PM: Trianel

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