Sinkende Stromhandelspreise machen Stromeinspeisung unattraktiv

Blockheizkraftwerk auf der NewEnergyHusum / Foto: HB
Blockheizkraftwerk auf der NewEnergyHusum / Foto: HB

Sieben Jahre muss man zurückblicken, um an der Strombörse ähnlich tiefe Strompreise zu entdecken.

Nur noch 3,124 Cent/kWh war der Grundlaststrom in den letzten drei Monaten durchschnittlich wert.

(WK-intern) – Dies führt zu erheblichen Problemen bei KWK-Anlagen.

Rastatt – Der für die Vergütung des überschüssigen KWK-Stroms ausschlaggebende „übliche Preis“ kennt derzeit nur eine Richtung, nämlich nach unten. Mit 3,124 Cent/kWh war der Grundlaststrom an der Strombörse EEX im letzten Quartal (April bis Juni) so wenig wert, wie er zuletzt vor rund sieben Jahren wert war.
Annähernd 7% fiel der Baseload-Strompreis gegenüber dem vorletzten Quartal (Januar bis März).

Das BHKW-Infozentrum (http://www.bhkw-infozentrum.de) weist darauf hin, dass dies auch Auswirkungen auf den sogenannten “üblichen Preis” hat, der gemäß KWK-Gesetz (KWKG) die Höhe der Einspeisevergütung für KWK-Anlagen bis 2 MW bestimmt. Dieser auch als KWK-Index bezeichnete Wert berechnet sich aus den Durchschnittswerten für Grundlaststrom (Baseload) des jeweils letzten Quartals.
Zunehmend problematisch wird der Strompreisverfall für all jene BHKW-Betreiber, die viel Überschussstrom ins Netz der allgemeinen Versorgung einspeisen.
Tiefe Strompreise an der Strombörse führen außerdem dazu, dass der Erlös des EEG-Stromkontos niedrig und die EEG-Umlage tendenziell höher ausfällt.

Weitere Informationen zum Verlauf des “üblichen Preises” bzw. des “KWK-Index” erhalten Interessierte auf den Seiten des BHKW-Infozentrums (http://www.bhkw-infozentrum.de/…).

PM: BHKW-Infozentrum

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