Mitmachen beim Modellversuch: Zusammenspiel von erneuerbaren Energien und Wärmestrom

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Das wollen wir mit Ihnen gemeinsam erreichen. Die Lastspitzen durch den Überschuss erneuerbarer Energien im Stromnetz werden reduziert. Das Stromnetz kann dadurch effizienter betrieben werden. Im Stromnetz werden zukunftsträchtige Techniken wie intelligente Ortsnetzstationen eingesetzt, die auch bei stark schwankender Energieerzeugung eine hohe Versorgungssicherheit garantieren. Die Erfahrungen fließen in die Überlegungen für mögliche Kundenangebote ein. / Grafik: EnBW

EnBW weitet Modellversuch zum Zusammenspiel von erneuerbaren Energien und Wärmestrom aus

Testphase startet nun auch in Königsbach-Stein und Pfinztal

(WK-intern) – Königsbach-Stein/Pfinztal – Es ist eine der zentralen Fragen der Energiewende:

  • Was tun, wenn viel Strom aus erneuerbaren Energien in die Netze drängt und nicht genügend Abnehmer findet?
  • In einem Modellversuch im badischen Boxberg (Main-Tauber-Kreis) testet die EnBW Energie Baden-Württemberg AG seit rund einem Jahr, inwieweit Wärmestrom-Anlagen eingesetzt werden können, um den überschüssigen Ökostrom aus Windkraft- oder Solaranlagen sinnvoll zu nutzen und gleichzeitig die Netze zu stabilisieren.

Dieser Modellversuch soll nun auf die Gemeinden Königsbach-Stein und Pfinztal ausgeweitet werden. Nach den vielversprechenden Erfahrungen aus der ersten Testphase in Boxberg sucht die EnBW in den nächsten Wochen nun ca. 50 weitere Kunden mit Wärmepumpen oder Elektrospeicherheizungen aus dem Raum Pfinztal und Königsbach-Stein, die mitmachen wollen. Mit der Ausweitung des Testgebiets möchte die EnBW jetzt speziell in Gebieten mit einer hohen Anzahl an großen Wärmestromanlagen Erfahrungen sammeln. Hierfür eignen sich die beiden Gemeinden besonders gut. Für den Test wird bei den teilnehmenden Kunden ein Zusatzgerät installiert, das es ermöglicht, die Wärmestrom-Anlage bei Bedarf anzusteuern und zu regeln. Die Testphase läuft dann von Herbst 2014 bis zum Frühjahr 2015. Eine kleine Vergütung belohnt darüber hinaus den Pioniergeist.

Wer mitmachen möchte, kann sich schon jetzt unter der E-Mail-Adresse „flexiblerwaermestrom@enbw.com“ oder der Service-Nummer: 0800 3629-463 an die EnBW wenden. Weitere Informationen zum Projekt gibt es im Internet unter www.enbw.com/flexiblerwaermestrom  . Außerdem finden in den nächsten Wochen Informationsveranstaltungen vor Ort statt, zu denen die Kunden separat eingeladen werden.

PM: EnBW Energie Baden-Württemberg AG

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