Einspeisung von Windenergie in das Stromnetz in der Modellregion im Nordwesten Deutschlands

Windpark in Niedersachsen / Foto: HB
Einspeisung von Windenergie in das Stromnetz / Foto: HB

„Schaufenster Wind“ kommt bei Kommunen an Energie-Wettbewerb eröffnet Chancen für den Nordwesten

Über ihre Gestaltungsmöglichkeiten beim „Schaufenster Wind“ haben gestern auf Einladung von EWE insgesamt 24 kommunale Vertreter in Wittmund beraten.

(WK-intern) – Das „Schaufenster Wind“ ist Teil eines mit 40 Millionen Euro dotierten Förderwettbewerbs des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, auf das sich der Oldenburger Energiedienstleister unter dem Projektnamen „enera“ gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik bewirbt.

Gefordert ist, eine Modellregion zu kreieren, in der die Energiewende mit einem Fokus auf Windenergie im großen Maßstab erprobt werden kann. Viele Kommunen aus der Modellregion, die die Landkreise Aurich, Friesland, Wittmund und die Stadt Emden umfasst, hatten das Projekt bereits sehr früh unterstützt und ihre Teilnahme in einer gemeinsamen Absichtserklärung dokumentiert.

Olaf Meinen, Bürgermeister der Gemeinde Großefehn und Geschäftsführer der Energienetz Ostfriesland GmbH (ENO), ist mit dem Treffen zufrieden: „Sollte EWE den Zuschlag für das ‚Schaufenster Wind‘ bekommen, nehmen die Kommunen in der Modellregion eine Vorreiterrolle in Sachen Energiewende für ganz Deutschland ein. Das ist eine einmalige Chance für uns hier im Nordwesten.“

Timo Poppe, EWE-Generalbevollmächtigter für Infrastruktur: „Wir freuen uns, dass unser Vorhaben bei den Kommunen gut ankommt. Das gibt uns den notwendigen Rückenwind für die Bewerbung. Schließlich geht es um nicht weniger, als die Energiewende in einer ganzen Region beispielhaft voranzutreiben.“

Mit ihrer hohen Einspeisung von Windenergie in das Stromnetz bildet die Modellregion im Nordwesten Deutschlands einen idealen Untersuchungsraum. EWE möchte mit dem Praxisgroßtest nachweisen, dass die Energiewende auch in größerem Maßstab gelingen kann. In einem kleineren Projekt innerhalb der Modellregion, im Raum Jever/Wittmund, untersucht das regionale Energieunternehmen bereits den so genannten „Fünf-Prozent-Ansatz“. Zusammen mit neun Betreibern von Wind-, Photovoltaik- und Biogasanlagen will EWE diesen nun erstmals in die Praxis umsetzen. Damit möchte das Unternehmen zeigen, wie noch mehr erneuerbare Energien in das Stromnetz integriert werden können.

Über EWE Aktiengesellschaft

Als innovativer Dienstleister mit regionaler Ausrichtung ist EWE in den Geschäftsbereichen Energie, Telekommunikation und Informationstechnologie aktiv. Die Vereinigung dieser drei Felder unter einem Dach ermöglicht es dem Konzern intelligente Energiesysteme zu entwickeln und zu betreiben. Durch eine Reihe von innovativen Produkten für Privat- und Geschäftskunden gestaltet EWE auf diese Weise die Energieversorgung der Zukunft mit größtmöglicher Nachhaltigkeit, Effizienz und Zuverlässigkeit. Mit mehr als 9.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und knapp neun Milliarden Euro Umsatz gehört EWE zu den großen Energieunternehmen in Deutschland. Der Konzern mit Hauptsitz im niedersächsischen Oldenburg befindet sich überwiegend in kommunaler Hand. Er beliefert im Nordwesten Deutschlands, in Brandenburg und auf Rügen sowie international in Teilen Polens und der Türkei rund 1,4 Millionen Kunden mit Strom, mehr als 1,6 Millionen Kunden mit Erdgas sowie rund 700.000 Kunden mit Telekommunikationsdienstleistungen. Hierfür betreiben verschiedene Unternehmen der EWE-Gruppe knapp 200.000 Kilometer Energie- und Telekommunikationsnetze.

PM: EWE-Gruppe

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