Siemens erstes Onshore-Windkraftwerk im Hafen von Antwerpen

Das Windkraftwerk "Wind aan de Stroom" wird aus zehn SWT-3.0-113 und einer Anlage vom Typ SWT-3.0-101 bestehen.
Das Windkraftwerk “Wind aan de Stroom” wird aus zehn SWT-3.0-113 und einer Anlage vom Typ SWT-3.0-101 bestehen. / Pressebild: Siemens

Erstes Siemens-Windprojekt in Belgien

  • Onshore-Windkraftwerk im Hafen von Antwerpen
  • Erster Bauabschnitt von “Wind aan de Stroom” wird aus elf direkt angetriebenen Windenergieanlagen bestehen

Siemens Energy hat seinen ersten Auftrag für ein Windkraftwerk in Belgien erhalten:

(WK-intern) – Das Projekt Wind aan de Stroom am linken Ufer des Flusses Schelde im Hafen der Stadt Antwerpen. Der erste Bauabschnitt wird aus elf direkt angetriebenen Windenergieanlagen der Siemens D3-Plattform bestehen. Eine spätere Erweiterung auf 17 Anlagen ist möglich. Die Komponenten der Anlagen werden ab Frühjahr 2015 angeliefert und im Sommer 2015 installiert. Der Vertrag beinhaltet darüber hinaus die Wartung der Windenergieanlagen über einen Zeitraum von 15 Jahren.

Ausgeschrieben hatte das Projekt Wind aan de Stroom, eine Gesellschaft an der unter anderem der Hafenbetreiber Gemeentelijk Havenbedrijf Antwerpen, sowie die Firmen Maatschappij Linkerscheldeoever und GEHA beteiligt sind.

“Eine der Herausforderungen dieses Projekts liegt in der Installation der Windenergieanlagen auf sehr engem Raum. Denn die Industrie- und Betriebsdichte im Hafengebiet ist sehr hoch”, sagt Jan Kjaersgaard, CEO Onshore von Siemens Wind Power. “Unsere direkt angetriebenen Windturbinen der D3-Plattform, die bei Wind aan de Stroom zum Einsatz kommen, eignen sich aufgrund ihrer kompakten Bauweise und ihres geringen Gewichts hierfür besonders.” Die Windenergieanlagen mit einer Leistung von je drei Megawatt werden mit 115 Meter hohen Türmen errichtet. Ihr Rotordurchmesser wird 113 Meter betragen. Bei einer Anlage ist aufgrund spezieller Standortbedingungen ein 101-Meter-Rotor vorgesehen.

“Im Angebotsvergleich hat Siemens unsere Anforderungen am besten erfüllt”, sagt Giovanni Vercammen, Geschäftsführer von Wind aan de Stroom. “Das trifft sowohl hinsichtlich Sicherheit als auch bei Energieertrag und Preis zu.”

Das Windkraftwerk soll in ein Smart Grid integriert werden, das der belgische Versorger Eandis derzeit als Pilotprojekt entwickelt. Die Stromproduktion wird dann über das Energienetz gesteuert. Eandis erforscht dabei Technologien, mit denen sich kurzfristig größere Mengen erneuerbarer Energien preiswert in die Versorgung mit einbeziehen lassen.

Windenergie und der dazugehörige Service sind Teil des Siemens-Umweltportfolios. Rund 43 Prozent des Konzernumsatzes entfallen auf grüne Produkte und Lösungen. Das macht Siemens zu einem der weltweit größten Anbieter von umweltfreundlicher Technologie.

PM: Siemens

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