Gabriel hat eine ganzheitliche Gebäudestrategie – Wie teuer wird das Wohnen in Deutschland?

Dämmung der Fassade und des Daches, Auswechseln der Fenster, Türen und Heizung, das alles bei jedem Haus? Da freut sich der Finanzminister, die Förderung liegt doch sicher unter 19%. Grafik: HB
Agenda 2050, der Stratege beschließt:Dämmung der Fassade und des Daches, Auswechseln der Fenster, Türen und Heizung, das alles bei jedem Haus? Da freut sich der Finanzminister, die Förderung liegt doch sicher unter 19% – und wenn ein Haus mal weichen muss, dann kommen Entsorgungskosten auf die Besitzer zu wegen der meist hochgiftigen Dämmstoffe, auch die Feuerwehr freut sich schon heute nicht mehr solche Gebäude im Brandfall löschen zu müssen … und was wird mit den Wohnraumbesitzern, die auf Grund ihrer finanziellen Situation nicht in der Lage sind die kostspieligen Strategien des Ministers zu bezahlen? Wird jetzt der Wohnraum für die Armen unbezahlbar? Mieterhöungen bringen dem Finanzminister noch mehr Geld, das sind Strategien, nur für wen? / Grafik: HB

Bis zum Jahr 2050 soll der Gebäudebestand nahezu klimaneutral sein.

Gabriel: Ziel ist eine ganzheitliche Gebäudestrategie – Start der ‚Energiewende Plattform Gebäude‘

(WK-intern) – Heute findet die Auftaktsitzung, der vom Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel, ins Leben gerufenen ‚Energiewende Plattform Gebäude‘ statt.

Erstmals sind hier alle wichtigen Akteure, insbesondere aus Immobilienwirtschaft, Gewerbe und Industrie sowie die Verbraucherseite und die öffentliche Hand vertreten. Ziel des Dialogforums ist es, gemeinsam die Potenziale des Gebäudesektors bei der Energiewende zu nutzen und Herausforderungen zu meistern. Dazu sollen Handlungsfelder herausgearbeitet und erste mögliche Maßnahmen diskutiert werden.

Bundesminister Gabriel: „Nur mit einer ganzheitlichen Gebäudestrategie ist es möglich, die ambitionierten Energieeinsparziele in Deutschland erfolgreich und für alle verträglich zu erreichen. Hier können wir auf unseren bisherigen guten Erfahrungen aufbauen. Jetzt gilt es aber, die zahlreichen Einzelaspekte in einem ganzheitlichen, nachhaltigen Ansatz klug miteinander zu verknüpfen. Dazu gehören auch die sozialen Auswirkungen der Energiewende.“

Der Gebäudesektor verursacht fast 40 % des Energieverbrauchs in Deutschland. Bis zum Jahr 2050 soll der Gebäudebestand nahezu klimaneutral sein. Dazu muss der Bedarf an Primärenergie um 80 % gesenkt werden. Die neue Strategie zielt daher nicht nur auf individuelle Gebäude, sondern auch auf die Einbeziehung ganzer Quartiere, ob gewerblich genutzt oder als Wohnraum. Ein besonderes Augenmerk richtet das Bundeswirtschaftsministerium dabei auf die Finanzierung der Maßnahmen.

PM: BMWi

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