Beim Kleinwindanlagen-Wettbewerb will FH-Flensburg den Titel verteidigen

Ein Teil des elfköpfigen Studierendenteams: (von links) Verena Bender, Guillaume Pauvert, Nick Hansen, David Smith, Robert Rudolf, (vorne von links) Florian Roscheck und Sebastian Hippel. Foto: Gatermann
Ein Teil des elfköpfigen Studierendenteams: (von links) Verena Bender, Guillaume Pauvert, Nick Hansen, David Smith, Robert Rudolf, (vorne von links) Florian Roscheck und Sebastian Hippel. Foto: Gatermann

Wind-Studierende auf Mission Titelverteidigung

Flensburg – Das Ziel ist klar: „Wir wollen den Titel verteidigen!“ Voller Selbstbewusstsein fahren Teamleiter Florian Roscheck und seine zehn Mitstreiter von der Fachhochschule Flensburg am heutigen Mittwoch nach Delft.

(WK-intern) – Vor einem Jahr kehrten ihre Vorgänger mit dem ersten Platz beim international besetzten Kleinwindanlagen-Wettbewerb aus der niederländischen Hochschulstadt zurück. „Die Konkurrenz hat sicher aufgerüstet“, sagt Roscheck.

Doch die Master-Studierenden waren in den vergangenen Monaten nicht untätig – und bringen mit der „Holi 300“ eine schlagkräftige Kleinwindanlage an den Start.  

Gegen fünf Teams aus Großbritannien, Holland, Dänemark und Deutschland treten die Wind-Studenten an. Hauptaufgabe bei dem Contest: Eine 24-Volt-Batteriebank soll die Anlage mit einer Nennleistung von 300 Watt auf dem Wettbewerb laden – entsprechend ihrem Sinn: Kleinwindanlagen sollen es ermöglichen, an entlegenen Orten mit wenig Wind Elektrizität zu erzeugen und beispielsweise Batterien zu betreiben. Aber auch im Windkanal erwarten die Studierenden Höchstleistungen von ihrer „Holi“. Sie ist speziell auf die Wettbewerbsbedingungen zugeschnitten, etwa mit selbst entwickelten Rotorblättern. „Andere Teams kaufen ihre Rotorblätter, unsere haben wir am PC entwickelt und dann in 3D gedruckt“, erzählt Roscheck. Insgesamt hat das Team 260 Norm- und Einzelteile verbaut.

Seit September vergangenen Jahres haben die Studierenden des Studiengangs Wind Engineering viel Arbeit und Zeit in die Entwicklung und die Konstruktion gesteckt. Ohne tatkräftige und finanzielle Unterstützung hätten die elf Wind-Engineering-Studierenden das Projekt jedoch nicht realisieren können. Als Hauptsponsor haben sie das Institut für Windenergietechnik (WETI) der FH Flensburg im Rücken. In der Werkstatt der Hochschule konnten die Studierenden auf Werkzeuge zurückgreifen und auch Wilfried Hansen aus der Gemeinde Meyn, Onkel von Student Nick Hansen, stellte seine Werkstatt samt Werkzeug immer wieder zur Verfügung.

Die Ausgangslage für den Wettbewerb ist übrigens nicht schlecht: Für den Design-Report – ein 50-seitiger Bericht mit verschiedenen technischen Angaben über die Konstruktion der Kleinwindanlage – gab es im Dezember bereits von einer Fachjury neun von zehn möglichen Punkten. Nur eine weitere teilnehmende Hochschule hat dieses Spitzenergebnis erreicht. „Wir sind stolz auf unsere Entwicklung und freuen uns auf den Praxistest“, sagt Teammitglied Robert Rudolf.

PM: FH Flensburg

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