Bundesnetzagentur öffnet ihre Türen und spricht mit Bürgerinitiativen über den Netzausbau

Homann: „Wir begrüßen das Engagement der Bürgerinitiativen und nehmen ihre Sorgen und Anliegen ernst“

Bürgerinitiativen aus ganz Deutschland folgten heute der Einladung der Bundesnetzagentur zu einem Gespräch zum Thema Stromnetzausbau. Insgesamt kamen rund 90 Vertreter von Bürgerinitiativen nach Bonn.

(WK-intern) – „Der frühzeitige direkte Austausch mit den Bürgerinitiativen und ein offener Dialog sind uns sehr wichtig“, sagte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. „Mit vielen Initiativen stehen wir bereits in Kontakt. Dies haben wir heute fortgeführt.“

Im Vorfeld der Veranstaltung hatten sich heute Mitglieder der fränkischen Bürgerinitiative „Gegenstrom Elfershausen“ vor dem Gebäude der Bundesnetzagentur versammelt. „Ich begrüße ausdrücklich Ihr Interesse und Ihr Engagement“, so Homann im Gespräch mit den Teilnehmern.

Im Anschluss eröffnete Homann das Treffen mit den bundesweiten Vertretern der Bürgerinitiativen. Die Bundesnetzagentur informierte über den aktuellen Stand der Bundesfachplanung, in der die 500 bis 1.000 Meter breiten Korridore festgelegt werden, in denen künftig die neuen Stromleitungen verlaufen sollen. „Derzeit liegen uns noch keine Anträge der Übertragungsnetzbetreiber auf Bundesfachplanung vor“, so Homann. „Unser Ziel war es, beim heutigen Treffen noch vor diesem Verfahrensschritt die Bürgerinitiativen an einen Tisch zu holen, um sich gegenseitig auszutauschen.“

Diskutiert wurden in unterschiedlichen Informationsworkshops die Beteiligungsmöglichkeiten der Bürgerinnen und Bürger, die Methoden und Kriterien, mit denen die Trassenkorridore bestimmt werden, Fragen des Bedarfs und der Technik für die jeweiligen Leitungsvorhaben sowie die Auswirkungen von elektromagnetischen Feldern.

„Wir finden es sehr gut, dass die Bundesnetzagentur uns heute zum Gespräch eingeladen hat“, sagte Markus Stockmann, Vorsitzender der Bürgerinitiative „Gegenstrom Elfershausen“, die sich mit dem SuedLink-Projekt befasst. „Wir wollten klare Antworten auf unsere Fragen erhalten. Das hat zum Großteil funktioniert. Trotzdem ist es dringend notwendig, weiterhin im Gespräch zu bleiben und uns frühzeitig einzubinden.“

„Ich bin mit unserem heutigen Treffen sehr zufrieden. In den kommenden Monaten werden noch zahlreiche Veranstaltungen vor Ort folgen“, stellte Homann nach Abschluss der Veranstaltung fest. „Die Vertreter der Bürgerinitiativen haben uns ihre Vorstellungen zum Netzausbau und ihre regionalen Besonderheiten mitgeteilt. Für uns ist dies ein sehr wertvoller Beitrag für den weiteren Prozess.“

Informationen zum Netzausbau und zu den Beteiligungsmöglichkeiten für die Bürgerinnen und Bürger finden Sie auf der Internetseite der Bundesnetzagentur zum Netzausbau unter www.netzausbau.de/mitreden.

PM: Bundesnetzagentur

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