Dezentrale Kraft-Wärme-Kopplung – Geschäftsfeld für Stadtwerke und Energieversorger

Die gleichzeitige Erzeugung von Strom und Wärme führt zu hohen Wirkungsgraden und Effizienzvorteilen.

Erklärtes Ziel der Energie- und Klimaschutzpolitik ist ein Ausbau des KWK-Anteils auf 25 % bis zum Jahr 2020.

(WK-intern) – Die gleichzeitige Erzeugung von Strom und Wärme führt zu hohen Wirkungsgraden und Effizienzvorteilen. In Kooperation mit dem Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung e. V. veranstaltet die ASUE Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch e. V. einen Workshop vom 8. – 9. Juli 2014 in Berlin zum Thema: „Dezentrale Kraft-Wärme-Kopplung – Geschäftsfeld für Stadtwerke und Energieversorger“.

Im Rahmen der Energiewende bekommt die dezentrale Erzeugung in KWK-Anlagen eine zusätzliche, steigende Bedeutung durch die Entlastung der Übertragungsnetze und die Erhöhung der Versorgungssicherheit mittels steuerbarer Kapazitäten.

Neben der Fernwärmeversorgung besteht ein erhebliches Potenzial für einen wirtschaftlichen Betribb von hocheffizienten Blockheizkraftwerken direkt in den Gebäuden. Hier bestehen für Energieversorger gute Chancen zum Auf- und Ausbau neuer Dienstleistungen und Geschäftsfelder. Dabei gilt es, die sich ändernden rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu beachten.

Das Eigenstromprivileg hat in den letzten Jahren zunehmend zur wirtschaftlichen Attraktivität von KWK in der Objektversorgung beigetragen, was u. a. zur Etablierung von Eigenverbrauchsmodellen führte. Auskömmliche Vergütungen haben auch einen Einsatz von Biomethan z. B. in der Wohnungswirtschaft ermöglicht. Mit der aktuellen EEG Novelle (EEG 2014) kommen jetzt umfangreiche Änderungen, die es zu analysieren und zu bewerten gilt. Einige Stadtwerke und Energieversorger haben eine Vorreiterrolle eingenommen und bereits umfangreiche Erfahrungen mit dem Geschäftsfeld dezentrale KWK gesammelt, die diskutiert werden können.

  • Welche Dienstleistungen und Geschäftsmodelle dezentraler KWK eignen sich für welches Unternehmen?
  • Welche Strategien sind beim Ausbau des neuen Geschäftsfeldes erfolgsversprechend?
  • Welche Einflüsse ergeben sich durch das EEG 2014 und die Umsetzung der EU-Effizienzrichtlinie?
  • Welche Stromvermarktung bietet sich an und wann lohnt eine Bündelung kleinerer Einheiten zu einem virtuellen Kraftwerk?

Die Vorteile der KWK-Technologie liegen auf der Hand: Die gleichzeitige Erzeugung von Strom und Wärme macht KWK-Anlagen hocheffizient. Selbst im Leistungsbereich der Mikro-KWK-Anlagen den so genannten „stromerzeugenden Heizungen“ für das Ein- bzw. Zweifamilienhaus können Geräte mittlerweile am Markt käuflich erworben werden. Im Anschluss an die Vorträge haben Sie die Möglichkeit mit den Experten persönlich ins Gespräch zu kommen und über die Herausforderungen der Energiewende und darüberhinaus zu den neuen Regelungen des EEG und dessen Auswirkung auf die Geschäftsfelder zu diskutieren. Der Workshop richtet sich insbesondere an Stadtwerke und Energieversorgungsunternehmen und bietet den Teilnehmern einen praxisbezogenen Erfahrungsaustausch.

Details zum Programm und das Anmeldeformular finden zu unter folgenden Link: http://asue.de/termine-veranstaltungen/dezentrale-kraft-waerme-kopplung-berlin-2014.html

Über ASUE eV.

Die ASUE Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch e.V. (www.asue.de) wurde 1977 gegründet. Sie fördert vor allem die Weiterentwicklung und weitere Verbreitung sparsamer und umweltschonender Technologien auf Erdgasbasis. Dabei ist es vorrangiges Ziel, Energiespartechniken den Weg in die praktische Anwendung zu ebnen.

Weiterführende Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie im PDF

PM: ASUE

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