Energiewende realisieren und Akzeptanz schaffen bedeutet mehr als nur Kostenbegrenzung

Andreas Nauen neuer Vorsitzende bei VDMA / Pressefoto
Andreas Nauen neuer Vorsitzende bei VDMA / Pressefoto

VDMA: Politik muss jetzt zügig den Marktrahmen für Energiewende-Technologien schaffen

Andreas Nauen neuer Vorsitzender bei VDMA Power Systems

(WK-intern) – Mannheim – „Energiewende realisieren und Akzeptanz schaffen bedeutet mehr als nur Kostenbegrenzung beim Ausbau erneuerbarer Energien.“ Dieser Satz stand als Zusammenfassung am Ende der Mitgliederversammlung von VDMA Power Systems am vergangenen Freitag bei der Caterpillar Energy Solutions GmbH in Mannheim.

Zum neuen Vorsitzenden wurde Andreas Nauen, Vorstandsvorsitzender (CEO) der Senvion SE gewählt. Er wird sein Amt zum 4. Juli 2014 antreten. Nauen, der bereits Vorsitzender des Windkraftbereichs innerhalb von Power Systems war, verfügt auch über umfangreiche Erfahrungen im Bereich thermischer Kraftwerke. Er dankte dem derzeitigen Vorsitzenden, Dr. René Umlauft, sowie dem langjährigen Geschäftsführer, Thorsten Herdan, für ihre erfolgreiche und engagierte Arbeit für die Branche. „Die Energiewende braucht neue Technologien, deren Entwicklung und Einsatz benötigen aber klare Rahmenbedingungen, die es erlauben in unternehmerisches Risiko zu gehen. Dafür werden wir uns weiterhin intensiv einsetzen, denn die Energiewende gelingt effizient nur, wenn wir auf eine moderne Infrastruktur setzen.“

2013 wurde erstmals mehr als ein Viertel des Stroms in Deutschland aus erneuerbaren Energien generiert. „Dieser Erfolg stellt aber immense Herausforderungen an das gesamte System. Ein kosteneffizienter weiterer Ausbau wird nur möglich sein, wenn Geschäftsmodelle entstehen, die die Integration des erneuerbaren Stroms ermöglichen“, so Gerd Krieger, stellvertretender Geschäftsführer VDMA Power Systems. Flexibilität und gesicherte Leistung benötigen einen Wert, damit Wettbewerb zwischen zukunftsfähigen Technologien zur flexiblen Erzeugung, Speicherung und Lastmanagement im Strom- und Wärmemarkt entstehen kann.

In der Diskussion mit Dr. Urban Rid, Abteilungsleiter Energiepolitik im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sowie Dr. Christoph Helle, Generalbevollmächtigter der MVV Energie AG, wurde deutlich, dass die nach der EEG-Reform nun anstehenden Schritte zum Schlüssel für das Gelingen der Energiewende werden. „Neben einem Marktdesign, das Versorgungssicherheit zuverlässig gewährleistet, wird auch der weitere Ausbau effizienter Kraft-Wärme-Kopplung im Fokus der Gesetzgebung stehen müssen“, betonte Krieger.

PM: VDMA

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