Bilfinger testet Stahlfundamente für Wikinger-Offshore-Windpark in der Ostsee

Bilfinger testet Stahlfundamente für neuen Ostsee-Windpark

Der Engineering- und Servicekonzern Bilfinger wird im Auftrag des spanischen Energieversorgers Iberdrola Stahlfundamente für den Wikinger-Offshore-Windpark in der Ostsee testen.

(WK-intern) – Nordöstlich der Insel Rügen sollen ab 2016 insgesamt 70 Windturbinen in Wassertiefen von bis zu 42 Metern installiert werden. Der Auftrag für Fertigung, Einbau und Erprobung mehrerer Testpfähle hat ein Volumen von knapp 20 Mio. €. Bilfinger liefert die dafür benötigten Stahlfundamente aus eigener Produktion.

„Für unser Offshore-Geschäft ist das Projekt ein wichtiger Schritt, um unsere technisch führende Position bei der Gründung von Windkraftanlagen im offenen Meer weiter auszubauen“, betont Joachim Enenkel, Vorstandsmitglied der Bilfinger SE. Der Konzern hat in den letzten Jahren die Fundamente für einen großen Teil der bisher in Nord- und Ostsee gebauten Windparks erstellt. So wurden 2013 die Gründungsarbeiten für die Anlagen von Dan Tysk in der deutschen Nordsee und 2012 für London Array vor der englischen Themsemündung abgeschlossen.

Um Entwurf und Herstellung der erforderlichen Fundamentkonstruktionen für den anstehenden Bau des Wikinger-Windparks zu optimieren, wird Bilfinger im Herbst 2014 am künftigen Standort Stahlpfähle von bis zu 38 Meter Länge in den Meeresboden rammen und nach einer mehrwöchigen Ruhephase unter Wasser umfassende Zug- und Druckversuche durchführen. Die gewonnenen Werte werden zu einer unter technischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten optimierte Lösung für die Gründung der Windturbinen führen.

Darüber hinaus testet Bilfinger für den Kunden Schallschutzsysteme, mit deren Hilfe die Lärmbelastung für die Meeresfauna in der Bauphase auf ein Mindestmaß reduziert werden soll.

PM: Bilfinger

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