Offshore-Windenergie-Sicherheitsrahmenkonzept tritt in Kraft

Ferlemann: Wir machen die Offshore-Windenergie sicher!

Mit der Energiewende setzt Deutschland verstärkt auf erneuerbare Energien.

(WK-intern) – Vorgesehen ist, ihren Anteil an der Stromversorgung bis zum Jahr 2050 schrittweise auf mindestens 80 Prozent zu erhöhen.

Ein wesentlicher Baustein zur Erreichung dieses Ziels ist die Offshore-Windenergie. Um den sicheren Ausbau und Betrieb der Windparks auf dem Meer zu gewährleisten, hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur das Offshore-Windenergie-Sicherheitsrahmenkonzept erstellt und in Kraft gesetzt.

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur:

“Die Offshore-Windenergie ist für unsere Energieversorgung von entscheidender Bedeutung. Und die Energiegewinnung auf dem Meer bietet große wirtschaftliche Chancen weit über den Norden Deutschlands hinaus. Beim Ausbau dieser Zukunftstechnologie sind wir einen wichtigen Schritt vorangekommen: Mit dem Offshore-Windenergie-Sicherheitsrahmenkonzept führen wir alle bestehenden Sicherheitsvorschriften aus dem Bereich des Bundesverkehrsministeriums für den Bau und Betrieb der Windparks in der Ausschließlichen Wirtschaftszone zusammen. Somit erreichen wir ein Höchstmaß an Sicherheit bei der Planung der Anlagen und für die Beschäftigten der Windparks.”

Mit “Offshore” ist der Bereich im Meer gemeint, der für den Bau und Betrieb von Windparks genutzt wird. Rechtlich muss differenziert werden, ob es sich um das Küstenmeer (bis zwölf Seemeilen; Hoheitsgebiet im Zuständigkeitsbereich des jeweiligen Bundeslandes) oder um die Ausschließliche Wirtschaftszone (AWZ; bis 200 Seemeilen und kein Hoheitsgebiet, sondern internationales Gewässer) handelt. Derzeit werden in der AWZ der deutschen Nord- und Ostsee 116 Windenergieanlagen mit einer installierten Leistung von 520 Megawatt betrieben. Insgesamt befinden sich neun Windparks mit einer Gesamtleistung von 2.432 Megawatt im Bau. Weitere Baubeginne sind für dieses Jahr geplant.

Ziel der Genehmigungsverfahren der Windparks im Küstenmeer und in der AWZ ist es, einen angemessenen Ausgleich zwischen der Windenergienutzung und anderen Belangen wie der Sicherheit und Leichtigkeit des Schiffs- und Luftverkehrs, dem Meeresumweltschutz, der Fischerei, der Rohstoffgewinnung oder der Landesverteidigung zu schaffen und dadurch potentielle Risiken zu minimieren.

Das Offshore Windenergie-Sicherheitsrahmenkonzept (Stand: April 2014) finden Sie hier.

PM: BMVI

Weitere Beiträge:



Diesen Artikel weiterempfehlen:






Schreibe einen Kommentar

Top