CDU-Arbeitskreis-Küste unterstützen weiteren Ausbau der Windkraft

Onshore-Windkraft / Foto: HB
CDU-Küstenparlamentarier unterstützen weiteren Ausbau der Windkraft / Foto: HB

Der Arbeitskreis Küste der CDU/CSU-Bundestagsfraktion tagte gestern gemeinsam mit Vertretern des Bundesverbandes WindEnergie (BWE) in der Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern.

Der Präsident des BWE, Hermann Albers, hob dabei die immer größer werdende wirtschaftliche Bedeutung der Windbranche hervor, in der aktuell rund 137.800 Menschen Beschäftigung finden (119.000 onshore und 18.800 offshore) und allein im onshore-Bereich eine Wertschöpfung von fast 11 Milliarden Euro erzeugen.

(WK-intern) – „Bis 2020 wird die Beschäftigtenzahl im gesamten Bereich der Erneuerbare Energien auf 500.000 steigen. Damit sind wird dann eine der Leitbranchen der deutschen Wirtschaft“ so Albers.

Der Grund für diese positive Entwicklung liege vor allem in den richtigen Rahmenbedingungen für Erneuerbare Energien, so der Vorsitzende des Arbeitskreises Küste, Philipp Murmann, und ergänzte „vor allem die hohe Exportquote von 67% zeigt, dass deutsche Qualität im Ausland stark nachgefragt wird. Um unser heimisches Know-How und die Effizienz weiter zu verbessern, wollen wir den Ausbau der Windkraft auch in Zukunft voranbringen – ohne Verbraucher und Unternehmen zu stark zu belasten.“ Schon jetzt dringen chinesische Hersteller in den Windmarkt in Südosteuropa – unterstützt durch günstige Finanzierungsmodelle von chinesischen Staatsbanken. „Diese Entwicklung müssen wir aufmerksam verfolgen“, betonte Murmann.

Strittig in der Diskussion zwischen BWE und den Küstenabgeordneten war die Frage der Länderöffnungsklausel. Während der Windverband dadurch die Ausbauziele als gefährdet ansieht, waren die Parlamentarier überzeugt, dass dies kaum praktische Auswirkungen haben werde.

Einig war man sich dagegen hinsichtlich des für 2017 geplanten Ausschreibungsmodells für Erneuerbare Energie-Anlagen. Dies müsse sehr sorgfältig geplant werden, hob Philipp Murmann hervor. „Schließlich wollen wir dadurch den Wettbewerb fördern, aber nicht die Vielfalt der Akteure einschränken. Unsere Energiewende braucht Akzeptanz und das schaffen wir vor allem dadurch, wenn sich auch in Zukunft Bürger direkt, zum Beispiel über Energiegenossenschaften, daran beteiligen können“, hob der schleswig-holsteinische Abgeordnete abschließend hervor.

PM: BWE

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