Die weltweit größten Onshore-Wind-Anlagen ersteht im RWE-Windpark Zuidwester

Animation Windpark Zuidwester / Pressebild: RWE
Animation Windpark Zuidwester / Pressebild: RWE

RWE baut Windpark Zuidwester mit weltweit größten Onshore-Anlagen

  • 90 Megawatt installierte Leistung direkt am IJsselmeer
  • Zwölf 7,5 MW-Windkraftanlagen ersetzen 50 ältere Anlagen
  • Über 150 Millionen Euro Investitionsvolumen
  • Geplante Inbetriebnahme 2017

RWE startet offiziell mit dem Bau des niederländischen Windparks Zuidwester.

(WK-intern) – Der Windpark wird mit einer geplanten Gesamtleistung von 90 Megawatt (MW) entlang des Deiches am IJsselmeers errichtet.

Um den Standort bestmöglich zu nutzen, werden zwölf Turbinen der 7,5 Megawatt-Klasse des Herstellers Enercon installiert. Hierbei handelt es sich um die weltweit größten Onshore-Windkraftanlagen. Das Investitionsvolumen liegt bei über 150 Millionen Euro. Ziel ist es, den Windpark 2017 in Betrieb zu nehmen.

v.l.n.r. Dr. Hans Bünting, CEO der RWE Innogy, Marc Witteman, Vetreter der Provinz Flevoland und Erwin van Laethem, CEO von Essent beim heutigen Spatenstich / Pressebild:RWE
v.l.n.r. Dr. Hans Bünting, CEO der RWE Innogy, Marc Witteman, Vetreter der Provinz Flevoland und Erwin van Laethem, CEO von Essent beim heutigen Spatenstich / Pressebild: RWE

Marc Witteman, Vetreter der Provinz Flevoland erklärt: „Dieses Projekt ist ein gutes Beispiel für das, was wir die „Flevoland-Methode“ nennen. Darunter verstehen wir, dass weniger Mühlen mehr Strom erzeugen und sich zugleich gut in eine wunderschöne Landschaft einfügen.“

Dr. Hans Bünting, CEO der RWE Innogy, ergänzt: „Zuidwester ist eine Perle in unserem Projektportfolio. Der Standort ist exzellent und mit Windstärken vergleichbar, wie sie sonst nur auf dem Meer herrschen. Nur eine der Zuidwester-Anlagen wird so viel Strom erzeugen können, wie alle 50 Anlagen des noch bestehenden Windparks zusammen. Das ist Repowering der Spitzenklasse.“

Die zwölf Windkraftanlagen des Typs E126 verfügen über eine Nabenhöhe von 135 Metern und einem Rotordurchmesser von 127 Metern. Sie werden entlang der Deiche Westermeerdijk und Zuidermeerdijk errichtet. Gleichzeitig werden die bestehenden Turbinen der RWE-Windparks Westermeerdijk (50 Anlagen) und Zuidermeerdijk (vier Anlagen) abgebaut. Der Standort verfügt über Windgeschwindigkeiten von neun Metern pro Sekunde in Nabenhöhe.

Der RWE-Windpark Zuidwester gehört zum niederländischen Windprojekt Noordoostpolder, an dem verschiedene Partner beteiligt sind. Insgesamt soll der Windstandort Noordoostpolder über eine installierte Leistung von 429 MW verfügen und somit der größte Windpark der Niederlande werden. Es sollen 86 Windräder errichtet werden, teils im IJsselmeer, teils an Land entlang des Deiches. Damit sollen zukünftig rund 400.000 Haushalte mit nachhaltiger Energie versorgt werden.

Erwin van Laethem, CEO von Essent, sagt: „Dieses großartige Projekt unterstützt die niederländischen Ziele zum Ausbau der erneuerbaren Energien. Zuidwester wird jährlich rund 80.000 Haushalte mit grünem Strom versorgen können. Dies war möglich dank der partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen politischen und wirtschaftlichen Partnern. Nur so kann die Energiewende gelingen.“

Die niederländische Regierung möchte den Anteil der erneuerbaren Energien am niederländischen Strommix auf 14 Prozent bis 2020 ausbauen. Nach dem aktuellen Energieabkommen soll die Onshore-Windkapazität auf 6.000 MW ausgebaut werden. Aktuell verfügen die Niederlande über rund 2.500 MW Onshore-Windleistung.

Überblick Bauphasen:
Sobald die Wegebauarbeiten und die Erstellung der Kranstellflächen abgeschlossen sind, startet Enercon mit der Errichtung der Fundamente. Der Bau der Türme ist für Anfang 2015 geplant, ebenso die Kabelverlegungsarbeiten. Ab Mitte 2015 soll mit der Errichtung der Windkraftanlagen begonnen werden. Die Installation und Inbetriebnahme einer Anlage dauert im Schnitt 2,5 Monate. Der Netzbetreiber TenneT wird den Windpark über die nahegelegene Umspannanlage Westermeerdijk an das Stromnetz anschließen. Die Inbetriebnahme der zwölf Anlagen soll 2017 erfolgen.

PM: RWE Innogy GmbH

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