FGH erstellt für ENERCON deutschlandweit erste umfassende Komponentenzertifikat

FGH erstellt für ENERCON GmbH das deutschlandweit erste umfassende Komponentenzertifikat eines typgeprüften Windpark Reglers (EZA-Regler)

Als erste Zertifizierungsstelle hat die FGH ein verbindliches Nachweisverfahren für Regler von Erzeugungsanlagen entwickelt, nach dessen Vorgaben am 15.05.2014 die ENERCON SCADA Remote Terminal Unit (RTU) der Firma ENERCON GmbH als weltweit erster EZA-Regler erfolgreich zertifiziert wurde.

EZA-Regler steuern insbesondere die Wirk- und Blindleistungsabgabe der einzelnen Windturbinen mit Blick auf die aktuellen Anforderungen des Netzbetreibers an den Gesamtpark am Netzanschlusspunkt.

(WK-intern) – Das in diesem Zusammenhang aufgesetzte Zertifizierungs- und Prüfverfahren basiert auf Vermessungen, mit denen die Eigenschaften des EZA-Reglers in Bezug auf die Stabilität des Gesamtsystems, die stationäre Regelabweichung, die Dynamik und seine Robustheit überprüft werden.

Mit diesen Ergebnissen können die durch den Hersteller bereitgestellten technischen Beschreibungen sowie ein Simulationsmodell oder systemtheoretische Beschreibungen der Reglerverfahren z. B. in Form von Blockschaltbildern in Bezug auf die angegebene Reglerstruktur und das implementierte Regelgesetz verifiziert werden (Systemidentifikation).

Die Durchführung der Typprüfungen erfolgte auf Grundlage einer gemeinsam von FGH und ENERCON unter Beteiligung von akkreditierten Prüflaboren entwickelten Prüfvorschrift, welche im Rahmen von definierten Prüfstandsmessungen die  im Netz und auf der Regelstrecke tatsächlich auftretenden Vorgänge hinreichend genau berücksichtigt. Die FGH kann entsprechende Prüfstandskapazitäten für akkreditierte Typprüfungen und Entwicklungsmessungen zur Verfügung stellen, falls Hersteller über keine eigenen Ressourcen verfügen. Im Vordergrund stehen dabei die realitätsnahe Modellierung der Regelstrecke samt Berücksichtigung geeigneter Reaktionszeiten (Verzögerung) sowie die Berücksichtigung der typischen, im Feld auftretenden Störsignale. Im Rahmen des nun abgeschlossenen Pilotprojektes wurde für die elektrischen Eigenschaften des geprüften Parkreglers die Konformität mit allen Anforderungen bestätigt und der Zertifizierungsprozess erfolgreich abgeschlossen.

„Trotz mehrjähriger Gremienarbeit konnte leider bis heute kein einheitliches Vorgehen für die Komponentenzertifizierung von EZA-Reglern abgestimmt werden. Die FGH zeigt mit diesem hausintern entwickelten Zertifizierungsverfahren erneut, dass technische sinnvolle und valide Verfahren in enger Abstimmung zwischen Herstellern, Zertifizierern und Prüfinstituten dennoch möglich sind. Damit wird sie erneut ihrer Vorreiterrolle bei der technisch-verlässlichen Begleitung der Netzintegration Erneuerbarer Energien und damit der Energiewende gerecht, was insbesondere auch vor dem Hintergrund der aktuell erwarteten Anforderungen zukünftiger Netzanschlussregeln von hoher Relevanz ist.“, so Bernhard Schowe-von der Brelie, stellvertretender Leiter der Zertifizierungsstelle. Die FGH bringt die Erfahrungen aus dem Pilotprojekt in die aktuell wieder aufgenommenen Gremienarbeit ein.

EZA-Regler stellen eine zentrale Komponente für die Regelfähigkeit von Erzeugungsanlagen dar. Die verlässliche Beschreibung ihrer Eigenschaften ist deshalb schon jetzt eine wichtige Voraussetzung für die Netzanschlussbewertung von Erzeugungsanlagen (EZA) im Rahmen von EZA-Zertifikaten. Der Ausweis der elektrischen Eigenschaften durch ein Komponentenzertifikat liefert dabei ein verlässliches Nachweisverfahren und wird voraussichtlich auch in zukünftigen Netzanschlussrichtlinien entsprechend gefordert. Die FGH entwickelt seit 10 Jahren als weltweit erste akkreditierte Zertifizierungsstelle federführend adäquate Nachweisverfahren zur verlässlichen Netzintegration, von denen sich viele in nationalen und internationalen Standards und Richtlinienwerken wiederfinden lassen. Mit dem jetzt ausgestellten ersten EZA-Regler Zertifikat wird sie dabei erneut ihrem Pionierstatus gerecht.

Über die FGH:

Die Zertifizierungsstelle der FGH wurde 2004 als weltweit erste Institution für die Zertifizierung der elektrischen Eigenschaften von dezentralen Energieerzeugungseinheiten und –anlagen akkreditiert. Dem Status als Pionier der Netzintegration folgend, hat die FGH seitdem kontinuierlich innovative Verfahren entwickelt, um durch eine zuverlässige Netzintegration von dezentralen Energieerzeugern zum technischen Gelingen der Energiewende beizutragen. Als souveräne Zertifizierungsstelle erstreckt sich die Akkreditierung durch die DAkkS sowohl auf die Zertifizierung von einzelnen Erzeugungseinheiten, Produkten und Komponenten als auch von vollständigen Anschlussanlagen in den Bereichen Photovoltaik, Windenergie sowie Verbrennungskraftmaschinen (nach nationalen und internationalen Grid Codes).

 PM: FGH GmbH

 

FGH erstellt für ENERCON GmbH das deutschlandweit erste umfassende Komponentenzertifikat eines typgeprüften Parkreglers (EZA-Regler)

Mannheim (iwr-pressedienst) – Als erste Zertifizierungsstelle hat die FGH ein verbindliches Nachweisverfahren für Regler von Erzeugungsanlagen entwickelt, nach dessen Vorgaben am 15.05.2014 die ENERCON SCADA Remote Terminal Unit (RTU) der Firma ENERCON GmbH als weltweit erster EZA-Regler erfolgreich zertifiziert wurde. EZA-Regler steuern insbesondere die Wirk- und Blindleistungsabgabe der einzelnen Windturbinen mit Blick auf die aktuellen Anforderungen des Netzbetreibers an den Gesamtpark am Netzanschlusspunkt. Das in diesem Zusammenhang aufgesetzte

Zertifizierungs- und Prüfverfahren basiert auf Vermessungen, mit denen die Eigenschaften des EZA-Reglers in Bezug auf die Stabilität des Gesamtsystems, die stationäre Regelabweichung, die Dynamik und seine Robustheit überprüft werden. Mit diesen Ergebnissen können die durch den Hersteller bereitgestellten technischen Beschreibungen sowie ein Simulationsmodell oder systemtheoretische Beschreibungen der Reglerverfahren z. B. in Form von Blockschaltbildern in Bezug auf die angegebene Reglerstruktur und das implementierte Regelgesetz verifiziert werden (Systemidentifikation).

Die Durchführung der Typprüfungen erfolgte auf Grundlage einer gemeinsam von FGH und ENERCON unter Beteiligung von akkreditierten Prüflaboren entwickelten Prüfvorschrift, welche im Rahmen von definierten Prüfstandsmessungen die  im Netz und auf der Regelstrecke tatsächlich auftretenden Vorgänge hinreichend genau berücksichtigt. Die FGH kann entsprechende Prüfstandskapazitäten für akkreditierte Typprüfungen und Entwicklungsmessungen zur Verfügung stellen, falls Hersteller über keine eigenen Ressourcen verfügen. Im Vordergrund stehen dabei die realitätsnahe Modellierung der Regelstrecke samt Berücksichtigung geeigneter Reaktionszeiten (Verzögerung) sowie die Berücksichtigung der typischen, im Feld auftretenden Störsignale. Im Rahmen des nun abgeschlossenen Pilotprojektes wurde für die elektrischen Eigenschaften des geprüften Parkreglers die Konformität mit allen Anforderungen bestätigt und der Zertifizierungsprozess erfolgreich abgeschlossen.

„Trotz mehrjähriger Gremienarbeit konnte leider bis heute kein einheitliches Vorgehen für die Komponentenzertifizierung von EZA-Reglern abgestimmt werden. Die FGH zeigt mit diesem hausintern entwickelten Zertifizierungsverfahren erneut, dass technische sinnvolle und valide Verfahren in enger Abstimmung zwischen Herstellern, Zertifizierern und Prüfinstituten dennoch möglich sind. Damit wird sie erneut ihrer Vorreiterrolle bei der technisch-verlässlichen Begleitung der Netzintegration Erneuerbarer Energien und damit der Energiewende gerecht, was insbesondere auch vor dem Hintergrund der aktuell erwarteten Anforderungen zukünftiger Netzanschlussregeln von hoher Relevanz ist.“, so Bernhard Schowe-von der Brelie, stellvertretender Leiter der Zertifizierungsstelle. Die FGH bringt die Erfahrungen aus dem Pilotprojekt in die aktuell wieder aufgenommenen Gremienarbeit ein.

EZA-Regler stellen eine zentrale Komponente für die Regelfähigkeit von Erzeugungsanlagen dar. Die verlässliche Beschreibung ihrer Eigenschaften ist deshalb schon jetzt eine wichtige Voraussetzung für die Netzanschlussbewertung von Erzeugungsanlagen (EZA) im Rahmen von EZA-Zertifikaten. Der Ausweis der elektrischen Eigenschaften durch ein Komponentenzertifikat liefert dabei ein verlässliches Nachweisverfahren und wird voraussichtlich auch in zukünftigen Netzanschlussrichtlinien entsprechend gefordert. Die FGH entwickelt seit 10 Jahren als weltweit erste akkreditierte Zertifizierungsstelle federführend adäquate Nachweisverfahren zur verlässlichen Netzintegration, von denen sich viele in nationalen und internationalen Standards und Richtlinienwerken wiederfinden lassen. Mit dem jetzt ausgestellten ersten EZA-Regler Zertifikat wird sie dabei erneut ihrem Pionierstatus gerecht.

Über die FGH:

Die Zertifizierungsstelle der FGH wurde 2004 als weltweit erste Institution für die Zertifizierung der elektrischen Eigenschaften von dezentralen Energieerzeugungseinheiten und –anlagen akkreditiert. Dem Status als Pionier der Netzintegration folgend, hat die FGH seitdem kontinuierlich innovative Verfahren entwickelt, um durch eine zuverlässige Netzintegration von dezentralen Energieerzeugern zum technischen Gelingen der Energiewende beizutragen. Als souveräne Zertifizierungsstelle erstreckt sich die Akkreditierung durch die DAkkS sowohl auf die Zertifizierung von einzelnen Erzeugungseinheiten, Produkten und Komponenten als auch von vollständigen Anschlussanlagen in den Bereichen Photovoltaik, Windenergie sowie Verbrennungskraftmaschinen (nach nationalen und internationalen Grid Codes).

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