60 Meter lange Flügel für Bürgerwindrad erreichen Windpark in Rheinhessen

Rotorblattanlieferung: Waren drei Nächte lang unterwegs: Die XXL-Brummies mit den Rotorblättern für das Bürgerwindrad. Rotorblattanlieferung2: Beeindruckende Dimensionen: Jeder Flügel ist 58,7 Meter lang und 14 Tonnen schwer. Maschinenhaus: Die Energiegenossenschaft Starkenburg e.G. nahm persönlich das 82 Tonnen schwere Maschinenhaus entgegen. Die Energiegenossen werden das Windrad auch betreiben. PB: juwi
Rotorblattanlieferung: Waren drei Nächte lang unterwegs: Die XXL-Brummies mit den Rotorblättern für das Bürgerwindrad.
Rotorblattanlieferung2: Beeindruckende Dimensionen: Jeder Flügel ist 58,7 Meter lang und 14 Tonnen schwer.
Maschinenhaus: Die Energiegenossenschaft Starkenburg e.G. nahm persönlich das 82 Tonnen schwere Maschinenhaus entgegen. Die Energiegenossen werden das Windrad auch betreiben. PB: juwi

Die Energiewende kommt mit dem Tieflader

  • 60 Meter lange Flügel für Bürgerwindrad erreichen Windpark zwischen Gundersheim und Bermersheim
  • Transport von Brake  nach Rheinhessen in drei Nächten

Das Knirschen der Schotterstraße kündigt sie bereits an. Im Morgengrauen tauchen sie dann zwischen den Getreidefeldern auf: Drei langgestreckte Tieflader mit dem Ziel „Windpark Gundersheim/Bermersheim“.

(WK-intern) – Die rund 500 Kilometer lange Strecke vom norddeutschen Brake bis zum Windpark in Rheinhessen haben die XXL-Brummies nachts in drei Etappen zurückgelegt. Geladen haben sie die Rotorblätter für das Bürgerwindrad der Energiegenossenschaft Starkenburg e.G.

Jeder der drei Flügel ist 58,7 Meter lang und knapp 14 Tonnen schwer. Zeitgleich eingetroffen sind auch das Maschinenhaus und die Rotornabe aus dem General Electric (GE) Werk im Niedersächsischen Salzbergen. In der Nähe des Turms abgestellt warten die Komponenten auf ihren Einsatz. Bleibt das Wetter wie bisher, könnte es bereits kommende Woche so weit sein. Dann soll das 82 Tonnen schwere Maschinenhaus auf die 139 Meter hohe Turmspitze gehoben werden. Anschließend folgt die Montage des sogenannten Sterns, bestehend aus Rotornabe und den drei Flügeln.

„Für Arbeiten in dieser Höhe braucht man einen Spezialkran“, erklärt juwi-Projektmanagerin Anne Paltzer. „Dieser wird direkt vor Ort zusammengesetzt.“ Rund 700 Tonnen wiegt der stählerne Koloss. Mit seinem Raupenantrieb kann er bis an das Fundament der Anlage heranfahren. Sein Ausleger macht es möglich, Arbeiten auch noch in 140 Metern Höhe gut zu erledigen. „Dann beginnt die heiße Phase beim Bau der Windräder“, so Paltzer weiter.

Über den schnellen Baufortschritt freut sich auch Micha Jost, Vorstand der Energiegenossenschaft Starkenburg e.G., denn nach Fertigstellung werden er und seine Energiegenossen Anlage Nummer Fünf betreiben: „Es ist großartig zu sehen, wie der Windpark von Woche zu Woche gewachsen ist. Mit jedem Bürgerwindrad kommen wir einer sicheren, klimafreundlichen, ökologischen und vor allem demokratischen Energieversorgung ein Stück näher.“ Das sieht auch die Wörrstädter juwi-Gruppe so, die den Windpark entwickelt hat. „Wir unterstützen die Arbeit der Energiegenossenschaft natürlich sehr gerne“, ergänzt Anne Paltzer.
Nach der Inbetriebnahme im Sommer erzeugt der Windpark klimafreundlichen Strom für mehr als 13.200 Haushalte. Das entspricht in etwa der dreifachen Einwohnerzahl der Verbandsgemeinde Westhofen.
Aktuelle Informationen rund um den Windpark Gundersheim/Bermersheim finden sie auch auf der Projektseite im Internet und natürlich auch auf Facebook.

Zur juwi-Gruppe
juwi zählt zu den weltweit führenden Spezialisten für erneuerbare Energien mit starker regionaler Präsenz und bietet Projektentwicklung sowie Produkte und Dienstleistungen rund um die Energiewende an. Unsere Vision: 100 Prozent erneuerbare Energien. Unser Antrieb: Mit Leidenschaft erneuerbare Energien wirtschaftlich und zuverlässig gemeinsam durchsetzen. juwi ist der kompetente Partner für eine nachhaltige Energieversorgung mit regionalen Schwerpunkten.
Gegründet wurde juwi 1996 von Fred Jung und Matthias Willenbacher in Rheinland-Pfalz. Heute beschäftigt das weltweit tätige Unternehmen über 1.500 Mitarbeiter in mehr als 15 Ländern und erzielte im Jahr 2012 einen Jahresumsatz von rund einer Milliarde Euro. Zu den Geschäftsfeldern der juwi-Gruppe zählen vor allem Projekte mit Solar- und Windenergie, aber auch Lösungen für die Energieversorgung mit Strom und Wärme aus erneuerbaren Energien. Holzbrennstoffe runden das Portfolio ab.
Bislang hat juwi im Windbereich rund 770 Windenergie-Anlagen mit einer Leistung von knapp 1.600 Megawatt an über 100 Standorten realisiert; im Solarsegment sind es mehr als 1.500 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 1.400 Megawatt. Diese Energieanlagen erzeugen zusammen pro Jahr rund 5,5 Milliarden Kilowattstunden Strom; das entspricht in Deutschland dem Jahresbedarf von etwa 1,5 Millionen Haushalten. Im Bioenergie-Bereich kann juwi zahlreiche Referenzen für Holzpellets-Produktionsanlagen und Biogasanlagen aufweisen. Für die Realisierung der Energieprojekte hat juwi in den vergangenen 18 Jahren insgesamt ein Investitionsvolumen von knapp sechs Milliarden Euro initiiert.
juwi verfügt über Niederlassungen in Deutschland, Frankreich, Italien, Tschechien, Griechenland, Polen, Bulgarien, Großbritannien, Dubai, Indien, Singapur, Thailand, Südafrika, Australien, Chile, den USA und Costa Rica. In Deutschland hat juwi Regionalbüros in nahezu allen Bundesländern.

PM: juwi

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