E.ON: Geschäftsaktivitäten um 12 % in einem Jahr gesunken

E.ON schlägt das Geldsaren vor

E.ON-Geschäftsentwicklung im ersten Quartal wie erwartet

  • EBITDA und nachhaltiger Konzernüberschuss gesunken, operativer Cashflow gestiegen
  • Erneuerbare Energien steigern EBITDA um 20 Prozent
  • Wirtschaftliche Netto-Verschuldung um weitere 1,1 Milliarden Euro zurückgeführt
  • Ausblick für das Gesamtjahr bei EBITDA und nachhaltigem Konzernüberschuss bestätigt

Die Geschäfte im E.ON-Konzern haben sich im ersten Quartal 2014 erwartungsgemäß entwickelt.

(WK-intern) – Das EBITDA ging aufgrund des nach wie vor schwierigen wirtschaftlichen und regulatorischen Umfelds sowie der Veräußerung von Geschäftsaktivitäten um 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 3,2 Milliarden Euro zurück.

Der nachhaltige Konzernüberschuss lag mit 1,2 Milliarden Euro um 13 Prozent unter dem Vorjahreswert. Der operative Cashflow stieg dagegen um 1 Milliarde Euro auf 2,6 Milliarden Euro – vor allem aufgrund positiver Veränderungen des Umlaufvermögens. Für das gesamte Jahr 2014 erwartet E.ON unverändert ein EBITDA von 8,0 bis 8,6 Milliarden Euro und einen nachhaltigen Konzernüberschuss von 1,5 bis 1,9 Milliarden Euro.

E.ON-Finanzvorstand Klaus Schäfer: „E.ON hält auch in schwierigen Zeiten Kurs. Wir senken Schulden und Kosten, ohne auf Investitionen zu verzichten.“ Im vergangenen Quartal hat der Konzern die Netto-Verschuldung um mehr als eine Milliarde Euro verringert. Gleichzeitig sinken die beeinflussbaren Kosten in diesem Jahr wie geplant um weitere 300 Millionen Euro. Schäfer: „Das eröffnet uns Spielräume für gezielte Investitionen in Wachstumsfelder wie Wind- und Sonnenenergie.“ Die Erneuerbaren Energien trugen im ersten Quartal fast 600 Millionen Euro zum Gesamt-EBITDA bei – 20 Prozent mehr als im Vorjahr.

Mit dem Offshore-Windpark Amrumbank West nördlich von Helgoland baut E.ON den Anteil Erneuerbarer Energien im Erzeugungsportfolio weiter aus. Im Januar wurden die ersten Fundamente gelegt. Dieser Windpark mit geplanten 288 Megawatt wird ab 2015 bis zu 300.000 Haushalte versorgen. Ebenfalls in diesem Frühjahr hat E.ON den Startschuss für „Next Generation“ gegeben: Mit der künftigen gemeinsamen Konzern-Einheit für erneuerbare und konventionelle Energien strafft der Konzern seine Strukturen und setzt auf ein effizientes Zusammenspiel der Erzeugungssparten. Schäfer: „E.ON arbeitet im gesamten Konzern konsequent an einem ausgewogenen Portfolio auf der Basis einer deutlich effizienteren Organisation.“

Diese Pressemitteilung enthält möglicherweise bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des E.ON-Konzerns und anderen derzeit verfügbaren Informationen beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken und Ungewissheiten sowie sonstige Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Leistung der Gesellschaft wesentlich von den hier abgegebenen Einschätzungen abweichen. Die E.ON SE beabsichtigt nicht und übernimmt keinerlei Verpflichtung, derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

PM: E.ON

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