Einzige Rotorblattbefahranlage für Offshore-Windkraftanlagen

Offshore-Windkraft: Effizienz steigern mit Rotorblattbefahranlage / Pressebild: Gebr. Käufer Befahrtechnik GmbH
Offshore-Windkraft: Effizienz steigern mit Rotorblattbefahranlage / Pressebild: Gebr. Käufer Befahrtechnik GmbH

Gebr. Käufer Befahrtechnik beliefert Betreiber von Offshore-Windkraftanlagen

Mit einer neuen und weltweit bislang einzigartigen Befahranlage für Offshore-Windkraftanlagen verkürzt die Gebr. Käufer Befahrtechnik GmbH aus Hückeswagen erheblich den Zeit- und Kostenaufwand bei der Inspektion und Reparatur von Rotorblättern auf hoher See.

(WK-intern) – Seit einigen Monaten ist die kompakte Befahranlage K-BP-O am Markt – und erfreut sich reger Nachfrage. „Wir haben bereits namhafte Hersteller wie Areva und REpower Systems, jetzt Senvion, damit ausgestattet“, erklärt Geschäftsführer Dirk Käufer. Dank der Befahranlage haben die Unternehmen die Möglichkeit, einzelne Rotorblätter ihrer Offshore-Windkraftanlagen Stück für Stück sicher abzufahren.

Die neue Befahranlage ermöglicht es Servicetechnikern, mit einer anpassbaren Seilarbeitsbühne die Rotorblätter zu inspizieren und bei Bedarf auch auf hoher See beschädigte Bereiche direkt aufzuarbeiten. Durch einen elektrisch verfahrbaren Teleskoparm lässt sich die Anlage bis zu einem Blattabstand von zwölf Metern austeleskopieren. Haltemagnete stabilisieren die Anlage, sodass sie auch bei mittleren Windverhältnissen einsetzbar ist. Bei einem Eigengewicht von etwa 1300 Kilogramm beträgt die Nutzlast noch 300 Kilogramm.

Mit der speziell für den Offshore-Einsatz konzipierten, TÜV-geprüften Befahranlage bedient Käufer Befahrtechnik den steigenden Bedarf an Lösungen für eine möglichst effiziente Wartung und Reparatur von Rotorblättern auf hoher See. In rund 100 Metern Höhe sind Rotorblätter von Offshore-Anlagen sehr hohen Belastungen ausgesetzt. Bei Windgeschwindigkeiten von mehr als 100 Kilometern pro Stunde wirken enorme Kräfte auf sie ein. Gleichzeitig erhöhen Witterungseinflüsse wie Eis, Regen, Hitze und die UV-Strahlung durch die Sonne die Anfälligkeit für Schäden.

Bislang müssen Windparkbetreiber die rund 60 Meter langen und bis zu 25 Tonnen schweren Rotorblätter ihrer Offshore-Windkraftanlagen für genaue Prüfungen und Reparaturen kostspielig per Schiff an Land bringen. Zu den Montage- und Transportkosten addieren sich Verluste durch den Anlagenausfall in dieser Zeit. „Insgesamt ist diese Praxis sehr unwirtschaftlich. Wir haben daher auf Basis unserer Erfahrungen im Onshore-Bereich nach einer wirtschaftlichen Lösung für Anlagenbetreiber gesucht und die Off- und Onshore-Befahranlage K-BP-O entwickelt“, erklärt Geschäftsführer Dirk Käufer.

Seit Anfang der 1990er Jahre plant, konstruiert und montiert die Gebr. Käufer Befahrtechnik GmbH mit rund 50 Mitarbeitern Befahranlagen für die gefahrlose Glas- und Fassadenreinigung im Außen- und Innenbereich von Büro-, Geschäfts- und Industriebauten. Ob Einkaufszentrum, Stadiondach, Kühlturm oder der 339 Meter hohe Mercury Tower in Moskau – mit individuellen Einzelanfertigungen, die an die jeweilige Gebäudearchitektur angepasst sind, hat sich der Hidden Champion aus Hückeswagen weltweit einen Namen gemacht.

Seit mehr als zehn Jahren produziert Käufer Befahrtechnik zudem Befahranlagen für Windkraftanlagen und etablierte sich in diesem Bereich ebenfalls international als Technologieführer. Wegen des steigenden Zubaus von Offshore-Projekten hat das Unternehmen Anfang des Jahres als weltweit bislang erster Hersteller eine TÜV-geprüfte Rotorblattbefahranlage für Offshore-Windkraftanlagen auf den Markt gebracht.

BU: Die neue Befahranlage ermöglicht es Servicetechnikern, mit einer anpassbaren Seilarbeitsbühne die Rotorblätter zu inspizieren und bei Bedarf auch auf hoher See beschädigte Bereiche direkt aufzuarbeiten.
Foto: Käufer Befahrtechnik
PM: Gebr. Käufer Befahrtechnik GmbH

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