Grüne Technik reduziert Energiekosten um 53 % und CO2 um 1.000 Tonnen jährlich

EnBW hilft Brandenburger Polizei beim Energiesparen

Karlsruhe – Ende April 2014 hat die EnBW ein sogenanntes Grünes Energiespar-Contracting mit dem Brandenburgischen Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen (BLB) vereinbart.

(WK-intern) – Dies ist besonders innovativ, da erstmals eine Fotovoltaik-Anlage zur Stromerzeugung Teil des Contractings ist. Das Ziel: Die Gebäude der Brandenburger Polizei am Standort Potsdam-Eiche sollen bis Anfang 2015 auf den neuesten Stand der Technik gebracht werden.

Dies will die EnBW-Tochter Sales & Solutions GmbH durch eine ganze Reihe von Maßnahmen erreichen. Sie wird unter anderem ein Blockheizkraftwerk zur gleichzeitigen Erzeugung von Strom und Wärme bauen, eine zentrale Gebäudeleittechnik installieren, das Kesselhaus optimieren, Hocheffizienzpumpen einsetzen und teilweise auch Geschossdecken dämmen. Außerdem bekommt die Liegenschaft eine Fotovoltaik-Anlage aufs Dach.

Durch diese neuen Technologien garantiert die EnBW ein großes Einsparpotenzial. Sie erwartet eine Reduktion von 1,25 Gigawattstunden (GWh) jährlich – das sind fast 53 Prozent der bisherigen Energiekosten. Damit einher gehen auch um 45 Prozent niedrigere Kohlendioxidemissionen, also pro Jahr rund 1.000 Tonnen CO2 weniger als bisher. „Unser Projekt mit dem BLB zeigt, welche enormen Potenziale in der energetischen Sanierung von Liegenschaften schlummern“, erläutert Marcus Bort von der Sales & Solutions GmbH. „Neben dem Ausbau der erneuerbaren Energien sind die Kraft-Wärme-Kopplung und die Steigerung der Energieeffizienz wesentliche Säulen für das Gelingen der Energiewende. Die effiziente Erzeugung und intelligente Nutzung von Energie ist das Gebot der Stunde. Beides haben wir in unserem Konzept gemeinsam mit unserem Partner verwirklicht.“

Volker Bargfrede, Kaufmännischer Geschäftsführer des Landesbetriebs, ergänzt: „Nach ersten kleineren Pilotprojekten im klassischen Contracting sind wir mit dem Green Contracting bewusst einen Schritt weitergegangen. Er passt zu unserem Ziel einer nachhaltigen Gebäudebewirtschaftung. Es geht eben nicht nur darum, Kosten zu sparen, sondern auch mit Ressourcen schonend umzugehen.“

Bereits in diesem Jahr wird der Energiedienstleister knapp 1,4 Millionen Euro in die Gebäudeeinheiten auf dem ehemaligen Kasernengelände investieren. Zur Refinanzierung sowie für die Instandhaltung und den laufenden Betrieb erhält die EnBW nach Abschluss der „grünen Rundumerneuerung“ ab 1. Januar 2015 zehn Jahre lang eine Beteiligung in Höhe von 82 Prozent der eingesparten Energiekosten. Sämtliche Maßnahmen und Leistungen finanzieren sich also ausschließlich über die Einsparpotenziale.

PM: EnBW

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