Fünf Windräder: Windpark Losheim-Britten wurde Montag feierlich eingeweiht

Der neue Windpark am Standort Losheim-Britten wurde heute – Montag, 5. Mai 2014 – seiner Bestimmung übergeben, in Anwesenheit des saarländischen Umweltministers Reinhold Jost und der Projektpartner: der Familie von Boch, der VSE Aktiengesellschaft, der Gemeinde Losheim und der Technischen Werke Losheim GmbH (TWL). / Pressebild: VSE
Der neue Windpark am Standort Losheim-Britten wurde heute – Montag, 5. Mai 2014 – seiner Bestimmung übergeben, in Anwesenheit des saarländischen Umweltministers Reinhold Jost und der Projektpartner: der Familie von Boch, der VSE Aktiengesellschaft, der Gemeinde Losheim und der Technischen Werke Losheim GmbH (TWL). / Pressebild: VSE

Fünf Windräder drehen sich in Losheim-Britten und setzen ein deutlich sichtbares Zeichen für eine umweltfreundliche Energieerzeugung.

Der neue Windpark am Standort Losheim-Britten wurde gestern seiner Bestimmung übergeben, in Anwesenheit des saarländischen Umweltministers Reinhold Jost und der Projektpartner: der Familie von Boch, der VSE Aktiengesellschaft, der Gemeinde Losheim und der Technischen Werke Losheim GmbH (TWL).

(WK-intern) – „Damit haben wir das Versprechen eingelöst, das wir unseren Kunden, dem Land und unseren kommunalen Anteilseigner gegeben hatten. Wir tragen und gestalten die Energiewende im Saarland aktiv mit“, so VSE-Vorstand Tim Hartmann.

Der Saarländische Umweltminister Reinhold Jost lobt das Engagement der VSE-Gruppe für die Windenergie: „Ich will, dass wir den nachfolgenden Generationen eine intakte Umwelt hinterlassen. Deshalb setze ich mich für das Ziel ein, dass der Anteil der Erneuerbaren Energie im Saarland im Jahr 2020 20 % beträgt. Die Windkraft hat sich als Beitrag zum Klimaschutz bewährt. Deswegen müssen Windräder auch weiterhin im Saarland eine verlässliche Zukunft haben.“

Neben dem Windpark Losheim-Britten sind zum Jahreswechsel auch die Anlagen in Oberthal und Perl ans Netz gegangen, mit insgesamt 16 Windenergieanlagen. An den drei Standorten wurden über 70 Millionen Euro in die Erneuerbare Energie investiert, davon rund 25 Millionen in Britten. 128 Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Losheim engagieren sich durch eine Bürgerbeteiligung. Sie gewähren pro Person der Windpark Losheim-Britten GmbH ein Darlehen von maximal 10.000 Euro. Das Darlehen hat eine Laufzeit von 7 Jahren und wird mit 2,8 % verzinst. Kunden der energis GmbH, ihrer Stadtwerkepartner sowie der Technischen Werke Losheim erhalten einen Zinsbonus von 0,5 % und haben damit Anspruch auf 3,3 % Zinsen.

Von den fünf Windrädern werden zwei von der Windpark Losheim-Britten GmbH, mit den Gesellschaftern VSE Aktiengesellschaft, Gemeinde Losheim und TWL betrieben, drei von der Windenergie Britten GmbH der Familie von Boch-Galhau.

„Windkraft gilt als die effizienteste Art der Erneuerbaren Energien. Wir haben erkannt, dass wir im Saarland einen großen Nachholbedarf haben. Die windreichen Höhenlagen im Hochwald bieten gute Voraussetzungen für Windkraftanlagen und so liegt es auf der Hand, dass wir in Partnerschaft und kompetenter Begleitung von VSE und TWL unter Beteiligung der Bürger aus der Region dieses Projekt realisiert haben.“ Wendelin von Boch hat sich die Erschließung regenerativer Energieressourcen längst zur Aufgabe gemacht.

2010 hatte er die Idee, auf dem windhöffigen Judenkopf bei Britten Windenergieanlagen zu errichten, in Kooperation mit den benachbarten Gemeinden in Rheinland-Pfalz. 2012 gewann die Idee Gestalt. Nach umfassenden naturschutzfachlichen Untersuchungen und zahlreichen Gutachten wurde am 28. Februar 2013 beim Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz der Antrag zur Genehmigung nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) gestellt. Die BImSchG-Genehmigung erging am 29. Mai 2013.

Damit verbunden sind umfassende Umweltschutzauflagen, z. B. mehrjährige Bestandsschutz- und Raumnutzungsbeobachtungen von Schwarzstorch, Rotmilan und Fledermäusen, sowie die Bereitstellung einer Ausgleichsfläche von rund 46 ha.

Die Bauarbeiter hatten im zweiten Halbjahr 2013 mit einigen unerwarteten Herausforderungen, beispielsweile Wetterkapriolen zu kämpfen. Dennoch konnten die Anlagen zum Jahreswechsel plangemäß fertiggestellt werden und ans Netz gehen.

„Es war eine enorme Kraftanstrengung und dafür gebührt allen Beteiligten unser Dank. Wir hatten uns ein ambitioniertes Ziel gesetzt und ich bin glücklich darüber, dass wir es in der Kürze der Zeit erreicht haben“, so Tim Hartmann. „Und wir werden diesen Weg weiter gehen.“

PM: VSE

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