Das hydro-pneumatische Pumpspeicherkraftwerk

Pressebild
Pressebild

Statt – wie üblicherweise – den Höhenunterschied des Wassers zu nutzen, dient hier Druckluft sehr tief unter Tage oder im Berg als Energiespeicher.

Das Kraftwerk befindet sich komplett unter der Erde.

(WK-intern) – Durch den enormen Druck kommt man mit verhältnismäßig wenig Wasser zu recht hoher Energiespeicherkapazität.

Lediglich zur Inbetriebnahme muß einmalig die Druckluft und das Wasser eingebracht werden.

Es werden mindestens zwei unterirdische Kammern für die Hoch- und Niederdruckseite benötigt, dazwischen kleinere für die Pumpen und (Pelton-) Turbinen.

Die Niederdruckseite hat eine Verbindung zur Oberfläche, um einen Druckanstieg zu vermeiden.

Als Hauptspeicher für das Druckgas dienen alte Minen und Stollen, Salzkavernen, künstliche oder natürliche Hohlräume, auch in Bergen (hier braucht nur die Hochdruckseite tief im Fels liegen), oder poröses Gestein – sogar leere Erdgaslager kommen in Betracht, man nimmt hier besser Stickstoff als Druckgas.

PM: Michael Keim

Weitere Beiträge:



Diesen Artikel weiterempfehlen:






Schreibe einen Kommentar

Top