Hohes Potenzial für Bürgerwindbeteiligungen vor allem in Bayern

Lacuna: Deutschlands Windenergie-Markt 2014

Regensburg – Deutschlands Windenergie-Branche zeichnet sich aktuell vor allem durch sein unsicheres Investitionsklima aus.

(WK-intern) – Insolvenzfälle wie die von Prokon oder Windreich, aber auch die nach wie vor unklare Vergütungsstruktur für Inbetriebnahmen ab 2015 stellen das gesamte Marktumfeld vor Probleme.

Zwar zeichnet sich im Rahmen der EEG-Reformpläne eine Stärkung der Binnenmärkte ab. Im größten deutschen Binnenstandort Bayern allerdings erfuhren die grundsätzlich positiven Aussichten erst kürzlich einen Dämpfer: Hier hatte die Politik gefordert, die Abstände von Windenergieanlagen (WEA) auf mindestens das 10-Fache ihrer Höhe zu erweitern. Die zum Windenergie-Ausbau zur Verfügung stehende Fläche würde sich dadurch deutlich verringern, wie der Bundesverband Windenergie bestätigt. „Sofern ein regionaler Konsens für den Bau der Windräder vorherrscht, wird es jedoch voraussichtlich eine Ausnahmeregelung geben“, führt Ingo Grabowsky, Lacuna, aus. Dass die Chancen dafür gut stehen, belegt eine aktuelle TNS Emnid-Umfrage. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass 76 Prozent der Bayern den weiteren Ausbau von Windenergie unterstützen und nur 12 Prozent Seehofers Kurs befürworten.[1] „Außerdem verfügt Bayern über eine hohe gesellschaftliche Akzeptanz gegenüber Windrädern in der unmittelbaren Nachbarschaft, daher sehen wir hier besonders für Bürgerwindbeteiligungen gute Chancen“, erläutert Grabowsky.

Lacuna-Windenergie-Projekte 2014

Die grundsätzlich hohe Akzeptanz lasse sich auch an der Investorenstruktur ablesen, so Grabowsky weiter: „Rund 70 Prozent unserer Windenergie-Investoren stammen aus der jeweiligen Region.“ Auch die für 2014 geplanten Windparks des Regensburger Investmenthauses folgen diesem Ansatz. Da für beide Projekte – ein Park in Zedtwitz und ein weiteres Projekt in der Region Hof – die Genehmigungen bereits vorliegen, der Bau begonnen hat und der Netzanschluss noch für dieses Jahr geplant ist, werden die Vergütungssätze von 2014 gelten. „Alles, was ab 2015 kommt, lässt sich bislang allerdings noch nicht mit Sicherheit einschätzen“, so Grabowsky. „Von der genauen Ausgestaltung des EEG hängt auch in hohem Maße das künftige Engagement von Lacuna im Erneuerbare-Energien-Segment ab. Denn wie sich die Rentabilität aus Sicht der Investoren ab 2015 entwickeln wird, kann erst nach Verabschiedung des neuen EEG gesagt werden“, stellt Grabowsky abschließend fest.

[1] http://www.windkraft-journal.de/2014/02/21/seehofer-verliert-bei-seiner-energiepolitik-zunehmend-den-bayrischen-boden-unter-den-fuessen/

LACUNA – 1996 in Regensburg gegründet – ist eine unabhängige Investmentgesellschaft mit Sitz in Deutschland (Regensburg). Dem Namen Lacuna (lat. Lücke, Nische) verpflichtet, entwickelt, vermarktet und vertreibt Lacuna neuartige Investmentfonds- und Beteiligungskonzepte. Bei der Umsetzung dieser Konzepte arbeitet die Regensburger Investmentgesellschaft mit externen Spezialisten – Fondsberatern, Betreibern und Initiatoren – zusammen, die ihre Fachkompetenz bereits langjährig und erfolgreich unter Beweis gestellt haben. Das Fundament bei der Beurteilung und Auswahl dieser Partner bildet ein eigenes, unabhängiges Research. Als eigenständige Gesellschaft kann Lacuna so die optimalen Partner für ihre Investoren auswählen. Neben dem Engagement in Nischenmärkten sieht Lacuna in den Sektoren Gesundheit und Umwelt ihre Kernbranchen.

PM: LACUNA

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