Kurzarbeit bei AREVA Offshore-Windsparte in Bremerhaven

AREVA Wind errichtet in Kürze den neuen M5000- 135 Prototyp in Bremerhaven
Das waren noch Zeiten, der Ausstieg aus der Atomkraft und der Einstieg in die Erneuerbaren. Politische Versprechen und entsprechende Investitionen von Industrie und Bürgern. Ein Jahr ist es her da verkündete AREVA: „AREVA Wind errichtet in Kürze den neuen M5000- 135 Prototyp in Bremerhaven“. Jetzt stellt sich heraus, das Versprechen war ein Versprecher und gar nicht so gemeint, scheiß Klimaschutz, braucht doch keiner und weil wir das so schnell durchgeboxt haben, ist schon mal eine angemessene Aufwandsentschädigung und abschlagsfreie Rente mit 57 drin. Wer das bezahlen soll? Das Stimmvieh, die leisten ja sonst nichts! Gerechtigkeit muss sein, deshalb können die auch bis 67 arbeiten, sonst ist die Altersfinanzierung für uns gefährdet. / Pressebild: AREVA, vom 4.2.2013

AREVA Wind und Betriebsrat einigen sich auf Kurzarbeit mit Unterstützung des Bremer Senats

Bremerhaven – Die Geschäftsführung von AREVA Wind und der Betriebsrat haben mit Unterstützung durch den Bremer Wirtschaftssenator Martin Günthner und die Stadt Bremerhaven eine Betriebsvereinbarung zur Kurzarbeit in der Windturbinenfertigung Bremerhaven unterzeichnet.

(WK-intern) – AREVA setzt auf die langfristigen Wachstumsperspektiven im Bereich Offshore-Wind und will daher seine Marktposition ausbauen. Durch die Vereinbarung sichert das Unternehmen seine Produktionskapazitäten in Bremerhaven für kommende Projekte wie MEG 1 und Wikinger.

Dabei sollen trotz der absehbar fehlenden Auslastung der Fertigung betriebsbedingte Kündigungen vermieden werden. Im Rahmen der nunmehr geplanten Kurzarbeit wird das Unternehmen das gesetzliche Kurzarbeitergeld deutlich aufstocken.

Arnaud Bellanger, Leiter der AREVA Offshore-Windsparte sagte: „Wir freuen uns, dass wir in dieser vorübergehend wirtschaftlich schwierigen Lage nunmehr maßgeblich auf das Instrument der Kurzarbeit setzen können. Dazu hat das zugesagte Maßnahmenpaket des Landes Bremen, der Stadt Bremerhaven und der Bundesagentur für Arbeit einen entscheidenden Beitrag geleistet. Ich bin überzeugt, dass wir mit der auf dieser Grundlage abgeschlossenen Vereinbarung eine nachhaltige Lösung gefunden haben.“

AREVA hat in den vergangenen Jahren mehr als 200 Millionen Euro in den Aufbau der Fertigung investiert, die in den kommenden Jahren Windturbinen für die geplanten Offshore-Windparks in der Nord- und Ostsee produzieren soll.

PM: AREVA Wind GmbH

Lesen Sie auch die Meldung vom 4. Februar 2013

Der neue Prototyp AREVA-M5000-135 wird in Bremerhaven errichtet

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