alpha ventus hat im Februar den Energieertrag von insgesamt einer Terawattstunde überschritten

Alpha Ventus Überflug / Pressebild: AlphaVentus
Alpha Ventus Überflug / Pressebild: AlphaVentus

Erste Terawattstunde Offshore erzeugt

Umgerechnet eine Milliarde Kilowattstunden klimafreundlicher Energie hat Deutschlands erster Offshore-Windpark mit seinen zwölf Windenergieanlagen erzeugt und ins deutsche Übertragungsnetz eingespeist. Die Strommenge entspricht in etwa dem Jahresverbrauch von 285.000 Haushalten.

(WK-intern) – Das Betreiberkonsortium von EWE, E.ON und Vattenfall zieht eine positive Bilanz nach drei regulären Betriebsjahren.

Seit August 2009 speist alpha ventus elektrische Energie ins Netz ein.

Mit der offiziellen Inbetriebnahme im April 2010 startete der konstante Regelbetrieb. In den Betriebsjahren 2011 bis 2013 erreichte alpha ventus insgesamt 12.675 Vollaststunden. Der Ertrag des Offshore-Windparks beläuft sich 2011 bis 2013 auf durchschnittlich 253,14 GWh pro Jahr und übertrifft die Ertragsprognosen damit um circa 10 Prozent.

Der Jahresertrag 2013 betrug 224,6 Gigawattstunden und unterschritt damit erstmals die Prognose für den durchschnittlichen Jahresertrag um

3,3 Prozent. Der Grund: Die vier insgesamt windschwachen Monate Februar, April, Mai und Juli 2103 sowie technisch bedingte Stillstände einzelner Anlagen konnten auch durch die besonders windreichen Monate Oktober und Dezember im Jahresmittel nicht ausgeglichen werden.

„Offshore ist noch keine Routine. Der wirtschaftliche, sichere und umweltfreundliche Betrieb eines Offshore-Windparks in der Nordsee bleibt unser wichtigstes Ziel. Erfreulich ist, dass 2013 insgesamt besser ausgefallen ist, als wir noch im September dachten. Die beiden Sturmtiefs „Christian“ und „Xaver“ haben im letzten Quartal für gute Erträge gesorgt“, so Wilfried Hube, Geschäftsführer der Betreibergesellschaft DOTI. „Für den weiteren Ausbau der Offshore Windenergie müssen auch die politischen Rahmenbedingungen stimmen. Die Offshore-Ausbauziele von 6,5 GWh installierter Kapazität im Jahr 2020 bleiben ehrgeizig. Die drei Folgeprojekte von alpha ventus zeigen, dass die Energieversorger ihren Teil übernehmen.“

Folgeprojekte in Deutschland:
EWE: Der nahe Borkum gelegene Offshore-Windpark „Riffgat“ wurde im Juli 2013 fertig errichtet und speist seit Februar 2014 klimafreundlichen Strom in das deutsche Versorgungsnetz. Die 30 Windturbinen haben eine Gesamtleistung von 108 Megawatt.

E.ON: Der Offshore Windpark „Amrumbank West“ liegt nördlich von Helgoland in der Deutschen Bucht und wird mit 80 Windturbinen eine Gesamtleistung von 288 Megawatt erzielen. Die Fundamente der Anlagen werden seit Januar 2014 installiert.

Vattenfall: Westlich von Sylt werden im Offshore-Windpark DanTysk insgesamt 80 Windturbinen mit einer Gesamtleistung von 288 Megawatt klimaneutralen Strom erzeugen. 2013 wurden alle Fundamente gesetzt, die Installation der Windturbinen erfolgt ab Frühjahr 2014.

alpha ventus
alpha ventus ist der erste deutsche Offshore-Windpark, der auf hoher See rund 45 Kilometer vor der Küste Borkums errichtet wurde. EWE, E.ON und Vattenfall haben für Realisierung und Betrieb des Windparks die „Deutsche Offshore-Testfeld und Infrastruktur GmbH & Co. KG“ (DOTI) gegründet. Die Forschungs- und Entwicklungsergebnisse von alpha ventus fließen in Konstruktion, Bau und Betrieb weiterer Offshore-Anlagen ein.

Die DOTI-Gesellschafter betreiben und realisieren derzeit in Deutschland die Folgeprojekte Riffgat (EWE), Amrumbank West (E.ON) und DanTysk (Vattenfall).

Im Testfeld alpha ventus kommen insgesamt zwölf Windenergieanlagen der 5-Megawatt-Klasse zum Einsatz: Sechs Anlagen des Typs AREVA Wind M5000 sowie sechs Anlagen REpower 5M (seit 20.1.2014: Senvion SE). Die von alpha ventus seit 2011 eingespeiste Strommenge entspricht im Jahresmittel jeweils rund 253,14 Millionen Kilowattstunden und damit dem Jahresverbrauch von rund 72.000 durchschnittlichen Haushalten (3.500 kWh) in Deutschland.

PM: alpha ventus

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