Demo: Rettet die Energiewende – am 20. Februar

Pressebild: Energiewende DGS
Pressebild: Energiewende DGS

Am Donnerstag, den 20.02. findet von 13 bis 15.00 Uhr vor dem Bundeswirtschaftsministerium in Berlin (Scharnhorststraße 34 -37) eine Demonstration, organisiert vom BRM (Bundesverband Regenerative Mobilität e. V.) und dem Energiewende Kuratorium (EWK), statt.

Die DGS unterstützt diese Veranstaltung und ruft hiermit alle Ihre Mitglieder und Verfechter der Energiewende auf, daran teilzunehmen.

(WK-intern) – Auf der Demo werden als Redner u.a. auftreten: Franz Alt (Moderation), Luise Neumann-Cosel (BürgerEnergie Berlin eG), Marcel Keiffenheim (Greenpeace Energy eG, Hamburg), Peter Schrum (BRM e.V.), Eberhard Oettel (EWK) sowie Martin Tauschke (SUNfarming GmbH).

„Im BRM e.V. ist eine Vielzahl von Mitgliedsunternehmen organisiert, die Betreiber von Anlagen der Erneuerbaren Energien sind. Dazu gehören auch Energiegenossenschaften mit tausenden von Mitgliedern. Sie erzeugen als kleine und mittlere Unternehmen ihren Strom vor Ort selbst“, so Peter Schrum, Präsident des BRM e.V. : „Die Eigenversorgung mit Strom aus dezentralen erneuerbaren Energiequellen war immer das überparteiliche Ziel aller deutschen Energiepolitiker. Unsere Mitglieder repräsentieren somit eine Säule der Energiewende. Die vom Bundeswirtschaftsminister vorgelegten Reformvorschläge sind klar gegen die Bürgerenergie gerichtet. Das nehmen wir nicht hin!“ so Peter Schrum weiter. Der stärkste Protest der Bürger und Mittelständler richtet sich gegen die geplante Beaufschlagung von Eigenstrom mit der EEG-Umlage. Jeder der über 1 Mio. Erzeuger von Bürgerstrom weiß, dass dadurch seine weitere Teilnahme an der Energiewende unmöglich wird.

Selbst die geringste Beaufschlagung durch eine EEG-Umlage lässt jede Investition in Solar-, Wind-, KWK- oder Biomasseanlagen unwirtschaftlich werden. Eine Finanzierung über Bankkredite wird dann für die Bürger unmöglich. Eine Vielzahl von Wohnungsbaugenossenschaften, Schulen, Kommunen, Kleinbetrieben etc. planen derzeitig, sich zukünftig unabhängig von den großen Energieversorgern zu machen und sich selbst mit Solar-, Wind-, KWK- oder Biomassestrom zu versorgen. Das ist ja auch das Ziel der Energiewende!Die Energiekonzerne verlieren dadurch mehr und mehr an Umsatz und setzen alles daran, den Politikern und der Bevölkerung einzureden, dass nur sie diejenigen sind, die die Stromkosten senken können. Die erneuerbaren Energien werden zum Sündenbock für steigende Kosten gemacht. Die großen Energiekonzerne wollen sich ihr Monopol zurückholen und investieren viel Kraft in Rundfunk-, Fernseh- und Zeitungswerbung, um die öffentliche Meinung und die Politik zu beeinflussen. Wir als Bürgerenergievertretermüssen vereint dagegenhalten und diese falschen Aussagen widerlegen.

PM: DGS

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