wind 7 AG gibt Jahresabschluss 2013 mit Wertberichtigung bekannt

wind 7 AG: Regierungsvorlage zur Konkretisierung der neuen spanischen Einspeisevergütung führt für Jahresabschluss 2013 zu weiterer Wertberichtigung von 570 T€

  • Einschnitte offenbar etwas geringer als zunächst erwartet
  • Zinseinnahmen verringern sich um 30 T€ p.a.
  • Jahresergebnis der wind 7 AG für 2013 wird aufgrund der Wertberichtigung zwischen – 400 T€ und – 500 T€ betragen

(WK-intern) – Eckernförde – Die wind 7 Aktiengesellschaft hat im Rahmen einer heute durchgeführten gemeinsamen Sitzung von Vorstand und Aufsichtsrat beschlossen, aufgrund der mittlerweile vorliegenden Konkretisierungsvorschläge der spanischen Regierung zur Neuregelung der spanischen Einspeisevergütung eine Neubewertung der Finanzbeteiligung an der Muttergesellschaft des spanischen PV Parks Torremejia durchzuführen.

Danach ergibt sich auch nach Berücksichtigung einer Umwandlung von Darlehen in Eigenkapital ein im Jahresabschluss 2013 einzustellender Wertberichtigungsbedarf von 570 T€. Dementsprechend wird das ohne diesen Einfluss positive Jahresergebnis der wind 7 AG für 2013 zwischen – 400 T€ und – 500 T€ betragen. Aufgrund der Umwandlung von Darlehen in Eigenkapital in einem Umfang von 500 T€ werden dem Finanzergebnis der wind 7 AG zudem Erträge von 30 T€ p.a. entzogen.

Nach der im Juli 2013 von der spanischen Regierung grundsätzlich beschlossenen Neuregelung der Einspeisevergütung für bestehende Photovoltaikanlagen wurden die Konkretisierungen hierzu erst im Februar dieses Jahres vorgelegt. Allerdings wurde die Vorlage noch nicht endgültig verabschiedet, so dass sich ggf. noch Änderungen ergeben könnten.

„Auch wenn das Vorgehen der spanischen Regierung absolut inakzeptabel ist, müssen wir feststellen, dass die aktuelle Vorlage nicht so drastisch ausgefallen ist, wie noch im vergangenen Sommer erwartet wurde. Dennoch bedeutet dieser harte Einschnitt, dass damit zur Zeit insgesamt von einem Wertberichtigungsbedarf von knapp 1,9 Mio. € auszugehen ist, den wir in den Jahren 2009 bis 2013 zu verkraften hatten“, erläutert Veit-Gunnar Schüttrumpf, Vorstand der wind 7 AG. Zusätzlich habe sich der Cash flow aus dem PV Park durch verminderte Zinseinnahmen stetig in erheblichem Maße verringert. In der Zukunft würden sich allerdings, sofern die Einspeisevergütungen nicht wieder geändert werden, jährlich Wertaufholungen ergeben.

„Es ist natürlich schade, dass ein an und für sich positiv gelaufenes Geschäftsjahr 2013 nun mit deutlich roten Zahlen enden wird. Andererseits hoffen wir nun, dass es nun bei der Vorlage bleibt, damit wir endlich Planungssicherheit haben und wir uns auf das positiv angelaufene Geschäftsjahr konzentrieren können“, so Schüttrumpf.

Zur wind 7 Aktiengesellschaft:
Die wind 7 AG betreibt derzeit für sich und als unabhängiger Betriebsführer für ihre Kunden weit über 100 Windenergie- und Photovoltaikanlagen in Deutschland und Spanien. Mit ihrer 24h/7Tage Datenfernüberwachung  ermöglicht wind 7 zudem eine lückenlose Überwachung von über 100 Windenergieanlagen in sieben Ländern. Außerdem erwirbt und projektiert die Gesellschaft in Deutschland Windkraft- und Photovoltaikprojekte, die je nach Planungsstadium vorfinanziert, realisiert, betrieben und ggf. veräußert werden. Mit der Tochtergesellschaft StiegeWind GmbH werden zudem Service- und Instandhaltungsarbeiten für Windenergieanlagen in ganz Deutschland und in Italien erbracht.

PM: wind 7 AG

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